Alles auf Anfang in FYROM

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Alles auf Anfang in FYROM

MACNein, da kann der Ola noch so oft behaupten, der Eurovision Song Contest biete keine politische Plattform … Nachdem das mazedonische Fernsehen MKRTV bereits wenige Stunden nach der Veröffentlichung seines diesjährigen Beitrags „Imperija“ dessen Video wieder gesperrt hatte, zieht es den Song nun komplett zurück und tauscht ihn gegen einen anderen aus. Den Grund hierfür kennt niemand so genau, aber es wird kolportiert, dass es wegen des Titel des Beitrags und der Videoaufnahmen einer Reiterstatue Alexanders des Großen Ärger mit den Nachbarn in Bulgarien und Griechenland gab. Letztere sind bis heute übrigens für das Wortungetüm FYROM (Former Yugoslav Republic of Macedonia) verantwortlich.

Nun wird es eng für die Interpreten Esma & Lozano (der angeblich schon keinen Bock mehr auf das eurovsionäre Gezeter hat), denn am 18. März muss der Beitrag fix und fertig bei der EBU auf dem Tisch liegen. Das heißt Gas geben für Elena Riesteka, die mittlerweile verpflichtet wurde, als Autorin für die beiden ein unverfänglicheres Stück Musik abzuliefern. Vom Titel ihres eigenen Werkes Ninanajna anno 2006 ausgehend, sollte ihr das nicht allzu schwer fallen. Bei all der Aufregung ist es grottenschade um den Verlust eines ausnahmsweise hörenswerten Beitrags in einem an musikalischen Katastrophen nicht armen Jahr. Da lobt sich der eurovisionaer die Gelassenheit der letztjährigen Teilnehmerin Kaliopi zu der bereits oben angerissenen und für Westeuropäer kaum nachvollziehbaren Problematik…

Grafik: eurovisionaer


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Der eurovisionaer schmeißt nix weg - den verstaubten alten Kram gibt's hier...