Nachgetreten

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In der Stuhlkreisrunde „3 nach 9“  durfte sich dieser Tage Stefan Dettl, Sänger der Gruppe „La Brass Banda“, lang und breit zu seinem Vorentscheidungstrauma äußern. Es war mal wieder eine gewohnt heuchlerische Talk-Inszenierung. Denn während sich Moderator Giovanni di Lorenzo nach Leibeskräften mühte, das ach so ungerechte Endergebnis zu skandalisieren – und dabei von einer geifernden und wohl noch aus der letzten Diskussion dort sitzenden Claudia Roth lautstark unterstützt wurde – versuchte Dettl den Ball halbwegs flach zu halten. Wohl wissend, dass das Radiovoting von seiner Fanbase maßgeblich beeinflusst wurde und auch das Televoting allein nicht vor der ach so ignoranten Jury geschützt hätte. Aber der öffentlich-rechtliche Rundfunk verdreht da ganz gerne mal die Tatsachen. Und auch der bajuwarische Barde konnte es nicht lassen, das Hohelied der (bei der Eurovision verpönten) Live-Musik zu preisen und sein Credo „Wettbewerbe und Musik passen einfach nicht zusammen“ runterzubeten. Na, dann kann er ja froh sein, dass ihm das alles, einschließlich Malmö, erspart blieb. Und uns auch!


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