Monthly Archives: August 2013

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Matt Pop’s Getting In The Swing Mix

Der aus dem Dunstkreis der Almighty-Sippe stammende Matt Pop, der vor kurzem seine Hände schon an eurovisionäres Liedgut von z.B. Loreen und Roberta Bellarosa gelegt hat, erfreut uns dieser Tage mit einem neuen fulminanten ABBA-Remix. Thank you for the Music!


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Mazedonien macht 2014 klar

Nach San Marino bestätigte nun auch Mazedonien seine Vertreterin für Herning Kopenhagen 2014.Tijana Dap­cevic, seit über zehn Jahren eine feste Grö­ße in der ex-jugo­slawischen Musikszene, wird endlich eurovisionaer. Nach der diesjährigen Pleite mit Esma und Vlatko, die in Malmö nicht über einen 16. Rang im Semifinale hinaus kamen, kleckern die Maze­donier al­so nicht, sie klotzen! Logisch, dass sie die 37-jährige, die sich in der Vergangenheit bereits in der einen oder anderen Vorent­scheidung versucht hatte, nun direkt nominierten. Damit dürf­ten Höchstwertun­gen aus Belgrad und Sarajevo garantiert sein, aber auch der restliche Balkan wird sich punktetechnisch kaum zurückhalten. Frau Dapce­vic, die die Überset­zung ih­res Vorna­mens “Die Schüchterne” gehörig Lü­gen straft, könnte im Jahr zwei nach Kaliopi mit einem halbwegs passenden Song den Fi­naleinzug schaffen und – oh! – möglicherweise gar für die erste Top-Ten-Platzierung sorgen. Sofern vorher nicht wieder Stress mit den Griechen wegen irgendwelcher Alexander-Monum­ente ausbricht…


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We don’t wanna put in!

claesleer
Unter dem Titel „Genug! Keine Diktaturen mehr beim Eurovision Song Contest!“ veröffentlichte der Prinz-Blog dieser Tage einen sehr treffenden Kommentar über das Verhältnis der EBU zu Menschenrechtsverletzungen in Osteuropa. Dabei kommt der Autor zu dem Fazit, dass – sollte den betreffenden Ländern nicht endlich der Ausschluss angedroht werden –  Westeuropa sich vom Wettbewerb zurückziehen müsse. Ähnliche Gedanken werden an anderer Stelle in der aktuellen Diskussion um die Sicherheit der Athleten und Besucher der Olympischen Spiele in Sotschi geäußert.

Doch während dort übermächtige wirtschaftliche In­teressen je­den Funken sozialen Gewissens im Ansatz zunichtema­chen, wä­re in der Tat der häufig schon als “Gesangsolym­piade” be­zeichnete ESC mit seiner überproportional großen homosexuel­len Anhänger­schaft genau der richtige Ort, Flag­ge zu zeigen und für die Rechte von Lesben und Schwulen einzutreten. Lei­der wird das ein Traum bleiben, solange der eu­phorisierte Fan lieber Fähnchen in Baku schwenkt oder in Moskauer Clubs fei­ert, derweil draußen geprü­gelt wird.

Nachtrag: In Stockholm haben vor wenigen Tagen Unbekannte einen Zebrastreifen vor der dortigen russischen Botschaft in Regenbogenfarben bemalt (s. Foto). Das nenne ich mal kreativen Protest gegen Putins homophobe Politik!

Foto: Claes Betsholtz


Der eurovisionaer schmeißt nix weg - den verstaubten alten Kram gibt's hier...