Monthly Archives: November 2013

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Auch das noch!

JA ZUM NEINUn-heilvolle Nachrichten! Der Graf lässt fragen, ob seine treu ergebenen Fans ihm den großen Wunsch einer Eurovisionsteilnahme für Deutschland gestatten. Tja, was wird ihnen anderes übrig bleiben? Denn ungleich der SPD-Basis werden diese ihrem großen Zampano die Gefolgschaft wohl kaum verweigern. Aus eurovisionärer Sicht ein Debakel – Weltstar in Deutschland hin oder her – solch peinlicher Schlagerkitsch muss doch nun wirklich nicht auch noch exportiert werden! Und die Vorentscheidung inkl. Talentsucherei kann der NDR sich ebenfalls schenken, allein mit reinem Televoting wirds die Fanbase des Adligen dann schon richten. Ogottogottogott! Erst Merkel und jetzt das! Europa wird sich im Mai endgültig fragen, ob wir noch alle Tassen im Schrank haben.

Lass es sein, möge man ihm zurufen oder bitte schnell auf dem angegebenen Link „Nein“ sagen (sollte man eh viel häufiger tun…). Oder ab jetzt jede Nacht beten, dass dieser Artikel ganz einfach die Un-wahrheit spricht!

Grafik: eurovisionaer



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#JoinUs – Tickets für Kopenhagen

Eintrittskarten für den 59. Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen können am kommenden Freitag, 29. November, ab 10 Uhr online bestellt werden. Wie in jedem Jahr ist davon auszugehen, dass die Nachfrage das Angebot übersteigt, daher sollte man sich nicht nur auf Computerabstürze gefasst machen, sondern auch darauf, bei der Geschichte leer auszugehen. Egal, schließlich wird vorerst auch nur ein Drittel des Gesamtkontigents (für Proben und alle drei Live-Shows) in den Handel gegeben, die zweite Runde soll dann am 31.01.2014 folgen. Der ganze Spaß kostet zwischen 14 und 242 €. Wichtig auch: wer am Freitag sein Wunschticket nicht erhält, kann sich auf eine Warteliste setzen lassen, die im Januar Zugang zu einer Vor-Vorverkaufoption (ohne Ticketgarantie) ermöglichen wird. Weitere offizielle Infos gibt es hier.


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Die halbe Wahrheit: The Common Linnets

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So so, Ilse deLange ist tatsächlich – wie schon vor einiger Zeit gemutmaßt – niederländische Song-Contest-Teilnehmerin 2014! Das bestätigte heute die TROS. Dennoch stimmt diese Meldung nur zur Hälfte, denn der im flachen Lande sehr bekannten Sängerin wird der ebenfalls nicht unbekannte Soul-Rocker Waylon zur Seite gestellt. Gemeinsam werden sie das Duo „The Common Linnets“ bilden (was übersetzt ein Bluthänfling, sprich ein Vogel aus der Familie der Finken ist). Nun ja, mit Vögeln hatten unsere Nachbarn bekanntermaßen bereits in Malmö großen Erfolg. Ob sich die Ilse allein nicht getraut hätte, wissen wir nicht, wohl aber, dass es sich bei dem für den Anfang März erwarteten Wettbewerbsbeitrag um einen Pop-Country-Song handeln soll. Mäh…

Grafik: eurovisionaer


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Deutschland setzt auf Talent

Da waren die unlängst im Netz kursierenden Gerüchte doch mal wieder nur Hirngespinnste gelangweilter Eurovisionsnerds… Seit heute gibt es offfizielle Informationen, wie Deutschland in den Eurovision Song Contest 2014 startet: Der Sänger Adel Tawil (derzeit mit „Lieder“ auf Platz 4 der heimischen Charts) ruft junge Künstlerinnen und Künstler dazu auf, sich per Youtube für den deutschen Vorentscheid 2014 zu bewerben. Solisten und Bands können sich ab Montag, 25. November, mit ihrem YouTube-Video auf Unser-Song-fuer-Daenemark bewerben – entweder singen sie eine eigene Komposition oder interpretieren einen Lieblingssong. Die besten Bewerber bekommen die Chance, am 27. Februar 2014 in einem Clubkonzert im Hamburger Edelfettwerk auf der Bühne zu stehen. Am Ende des Konzerts, das u.a. im NDR Fernsehen übertragen wird, wird feststehen, welcher Act eine Wildcard für den deutschen Vorentscheid bekommt – die TV-Zuschauer stimmen ab. Das ist der erste Teil der in diesem Jahr hochkomplizierten Chose…

Weiter gehts: Im Vorentscheid „Eurovision Song Contest 2014 – Unser Song für Dänemark“ am 13. März entscheidet ebenfalls das Fernsehpublikum, wer Deutschland beim ESC 2014 in Kopenhagen vertreten wird (die diesjährige Aufregung um Jury- und Internetvoting ist damit wohl vom Tisch). Insgesamt acht Acts werden in der Kölner Lanxess Arena mit je zwei Songs auftreten. Die Künstler selbst sollen Mitte Dezember bekannt gegeben werden, hierzu Thomas Schreiber, ARD-Unterhaltungskoordinator:

„Wir freuen uns, dass es nun auch offiziell losgeht. Hinter den Kulissen arbeiten wir in unserem ESC-Team seit April am deutschen Vorentscheid 2014. So wie beispielsweise für Max Mutzke, Lena und Roman Lob soll der Eurovision Song Contest auch weiterhin ein Sprungbrett für junge Talente bleiben. Deshalb bin ich Adel Tawil sehr dankbar für seine Unterstützung unserer Youtube-Aktion. Parallel arbeiten einige der erfolgreichsten und vielversprechendsten deutschen Künstler an ihren Songs für unsere Show am 13. März. Das Teilnehmerfeld verspricht, sehr spannend zu werden.“


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35 – wer bietet mehr?

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Am heutigen Freitag, 22. November 2013, verstreicht die Meldefrist für die Teilnahme zum Eurovision Song Contest 2014 in Dänemark. Bislang haben 35 Länder gemeldet, auf den letzten Drücker nun auch Armenien und Aserbaidschan. Zur großen Freude des Eurovisionaers verkündete vergangene Woche zudem Bosnien & Herzegowina, dass es nach der einjährigen Pause wieder zum Contest nach Kopenhagen reisen wolle.

Abgesehen von den Griechen, deren Frist mangels eines staatlichen Fernsehsenders von der großzügigen Tante EBU verlängert wurde, fehlen damit noch die möglichen Nachzügler Serbien, Slowenien und Moldawien. Ach und Polen! Unsere östlichen Nachbarn allerdings fanden schon in den vergangenen Jahren genügend fadenscheinige Ausreden, dem musikalischen Europatreffen fernzubleiben. Wahrscheinlich ist es dieses Mal der verpatzte Klimagipfel, für den man die letzten Złotys auf den Kopf gehauen hat.

Update: Mittlerweile sagte Serbien ab, Modawien und Slowenien zwar zu (beide sind sich aber noch nicht ganz sicher), während Bulgarien nach einer ersten Zusage nun doch absagte. Polen hält sich weiterhin ganz raus. Wer da noch den Überblick behalten möchte, klickt am besten hier.

Grafik: eurovisionaer


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Montenegro schickt Sergej Ćetković

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Podgorica calling: Der zuständige Sender RTCG gab bekannt, dass Sergej Ćetković Montenegro beim Eurovision Song Contest 2014 vertreten wird. Nachdem allerortens über dessen Teilnahme bereits heftigst spekuliert worden war, hielt sich die Überraschung der Vorjahre damit in Grenzen.

Auch für den Wettbewerb selbst wird der 1976 geborene Barde wohl eher altvertraute Balkantöne anstimmen – vorbei ist im Land der schwarzen Berge die Zeit der Experimente, denke man (wehmütig!) an Rambo Amadeus oder WhoSee. Und wie fast alle Künstler, die aus Ex-Jugoslawien stammen, ist auch Sergej über die heutigen Grenzen hinaus bekannt. Neben seinem Heimatland Montenegro gehört hierzu insbesondere Serbien, wo er 2010 den „Oscar of Popularity“ in der Kategorie „Männlicher Popsänger des Jahres“ gewann. Ob er sich in Kopenhagen dafür viel kaufen kann, wird sich noch zeigen, wenn uns sein Beitrag, der offensichtlich intern ermittelt wird, erst einmal zu Ohren gekommen ist.

Foto: Flickr / cvele001


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OMG!!! Agnetha live!

Erst letzte Woche hat sie weltweit für Schlagzeilen gesorgt, weil die schwedische Pop-Legende plötzlich eine Abba-Reunion anlässlich des anstehenden 40. Jahrestags ihres Brightoner Eurovisionssiegs nicht mehr ausschließen will. Jetzt schnappt sie sich Take-That-Sänger Gary Barlow und legt ihren ersten Live-Auftritt seit Mitte der Achtziger hin, was Fans der Sängerin rund um den Globus (den Eurovisionär eingeschlossen) zur schieren Raserei bringt.

Agnetha Fältskog, die sich lange Jahre – ganz die Garbo – komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, verblüfft derzeit die Musikwelt mit immer neuen Überraschungen. Fortsetzung folgt – in Kopenhagen?


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Obrigado! Portugal 2014 dabei!

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Da muss sich ja einer wie Bolle gefreut haben! Noch vor der offiziellen Meldefrist twitterte es der Chef Jan Ola leibhaftig in die Welt: Portugal wird nach einer einjährigen Pause beim Song Contest 2014 mitsingen. Wer weiß, vielleicht kommt nach dieser Auszeit nun die große Wende und die am längsten von allen Teilnehmern auf einen Eurovisionssieg wartenden Portugiesen werden in Kopenhagen endlich den ersehnten Volltreffer landen.

Die schlechte Nachricht des Tages war dem Executive Supervisor dagegen keinen Tweet wert: Die Türkei hält an ihrer Kritik zum Votingverfahren sowie der Big5-Regel fest und wird daher endgültig nicht nach Dänemark reisen.


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Eurovisionäres Gemunkel

Während der zuständige TV-Sender TROS sich erst am 25.11. offiziell äußern möchte, erzählt man einander in den Niederlanden, dass die dort seit 1998 mit Gold- und Platinauszeichnungen überhäufte Sängerin Ilse DeLange 2014 für ihr Heimatland an den Start gehen wolle. Das wäre keine schlechte Wahl, denn die Kandidatin hält weit mehr als ihr drolliger Name verspricht. Pikanterweise wird übrigens auch getratscht, dass Frau Delange und die letztjährige Vertreterin, die göttliche Anouk, keine Gelegenheit auslassen, sich wie die selige Krystle Carrington und die krawallbürstige Alexis Colby zu benehmen. Nun, einen ausgeprägten Sinn für Dramatik scheinen die Holländer schon zu haben. Doch bevor sich dieser Beitrag wie das Goldene Blatt liest, warten wir besser das Ende des Monats ab. Vielleicht ist ja einfach nur die Fantasie mit unseren Nachbarn durchgegangen.

Auch in Frankreich kursieren Gerüchte. Angeblich will FR3 nach Jahren der – letztlich erfolglosen – Direktnominierung halbwegs bekannter Stars nun erstmals seit 2007 wieder eine öffentliche Vorauswahl mit sage und schreibe drei Titeln ausrichten. Sollte sich die Meldung bestätigen, bin ich sicher, dass dieses Verfahren lediglich mehr oder minder talentierte Hoffnungsträger anziehen wird (siehe Schweiz). Und solch eine Vorentscheidungsprozedur hat den Franzosen in der Vergangenheit eigentlich nie wirklich gut getan (man denke nur an die unsägliche Frau mit dem Giraffenhals 1999). Nach dem ganz großen Wurf, der dringend nötig wäre, um so etwas wie französische Eurovisionsbegeisterung zu schüren, hört sich das jedenfalls nicht an.


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