Schwarzer Freitag

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Schwarzer Freitag

schwarzer FreitagSind es nun die vermeintlich „großen“ Namen, Charterfolge oder das richtige Gesamtpaket, was den eurovisionären Erfolg garantiert? Da scheiden sich die Geister. Dem eurovisionaer persönlich tut’s leid, aber mit der Auswahl, die der NDR heute offiziell bekannt gab, kann er herzlich wenig anfangen – als da sind:

  • The Baseballs
  • Das gezeichnete Ich
  • Madeline Juno
  • MarieMarie
  • Oceana
  • Santiano
  • Unheilig
  • das Talent

Aller Voraussicht nach wird es mit diesem Line-Up im März in Köln auf einen Zweikampf Gothic-Schlager (Unheilig) gegen Shanty-Schlager (Santiano) hinauslaufen, nicht gerade die bevorzugten Musikfarben des Hausherrn… Der behauptet ganz frech: Erfahrungsgemäß könnten alle anderen Wettbewerber noch so fette Knallersongs im Gepäck haben, der deutsche Televoter wählt erfahrungsgemäß das, was er kennt. Selbst das von Herrn Tawil höchstpersönlich als achter Starter noch zu rekrutierende hoffnungsvolle Talent wird bestenfalls ein solches bleiben, solange keine Medien-Meinungsmaschinerie a la Raab gezündet wird. Und so hört der eurovisionaer schon die Unverbesserlichen, von wegen erst einmal abwarten, wie die Songs, die erst Mitte Januar nachgereicht werden, tatsächlich sind. Hat letztes Jahr aber auch nix genutzt. Grafik: eurovsionaer


1 Comment

JoergenS

Dezember 14, 2013at 10:27 am

„Schwarz“ – das habe ich schon im letzten Jahr gesehen, nachdem unser „Gold“-Stück Cascada bei ihrem Auftritt die Erfolgsleiter hinunter stieg. „Rot“ – würde uns daher in diesem Jahr wohl weitaus besser stehen.
Aber Sister MarieMarie wird wohl wie schon ihre musikalischen Familienmitglieder von den Blitzkids mvt. und Ben Ivory im Vorjahr nur das Herz eines musikreisenden Entdeckers erwärmen. Obwohl .. eine effektvolle Einbindung von Harfe und Streichern europaweit durchaus erfolgsversprechend sein könnte und die Kombination mit Synthie-Klängen eine neu Farbe erzeugt, die außerhalb der normalen Spektralfarben zu finden ist.
Jedoch letztlich will ich wohl beipflichten, das der ESC-Freund sich wohl nur das nationale Monokel mit der Hoffnung aufsetzen wird, das das Frackgesäusel des schwarzen Grafens „totbleibttot“ europaweit nicht als Grabgesang des deutschen Liedgutes verstanden wird.

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Der eurovisionaer schmeißt nix weg - den verstaubten alten Kram gibt's hier...