Monthly Archives: Januar 2014

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Die zweite Playlist 2014

Deutschland, Italien, Frankreich und Island haben geliefert, abgesehen davon sind nun alle estnischen Beiträge online. Grund genug, die eurovisionäre Playlist in die zweite Runde zu schicken…

Pos VW Nat Interpret Titel
01 01 LAT Olga & Ligo Saule riet
02 00 EST Tim Peters Limit
03 02 EST The Titels Flame
04 05 MAL De Bee Pin the Middle
05 03 HUN Bogi We all
06 00 LAT Das gezeichnete Ich Weil du da bist
07 06 LAT Eilands, Puce, Bubujanca Revelation
08 00 LAT Sandra Nurmsalu Kui tuuled pöörduvad
09 11 LAT Andris Kivics Pa vidu tu
10 07 HUN Kallay Saunders Running
11 00 HUN Ásdís María Viðarsdóttir Amor
12 00 HUN Emma La mia Città
13 08 BLR TEO Cheesecake
14 12 UKR Uli Rud Tsvetok
15 04 LAT Aarzemnieki Cake to bake
16 14 HUN New Level Empire The last one
17 13 FIN Softengine Something better
18 09 HUN Pal Denes Brave new world
19 10 LAT Dons Pedeja vestule
20 17 HUN Mystery Gang Játssz még jazzgitár

 


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Dortmund wird eurovisionär

…und wo wir schon dabei sind: Bei all dem Elend gibt es ja noch das hoffnungsvolle Talent, das ganz basisdemokratisch sein / ihr  Lied für Deutschland auf das putzige USFD-Portal hochladen durfte. Diesem Aufruf sind insgesamt 2240 mehr oder minder begabte Künstler nachgekommen und nun gilt es, dass der NDR die Endauswahl zur Wildcard 2014 nicht auch noch versemmelt. Schließlich soll am 27.02.2014 im Rahmen eines Clubkonzerts aus 10 verbleibenden Acts der achte und letzte Teilnehmer für die Show in der Kölner Lanxess-Arena bestimmt werden. Wie wärs mit diesem?


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Armes Deutschland – Die Beiträge für Köln

flag germany klein wikimedia - fry1989So allmählich schwant mir, warum der NDR die offizielle Veröffentlichung aller diesjährigen Vorentscheidungsbeiträge so lange herauszögert. Es wird einfach nicht besser, nachdem uns in der vergangenen Woche schon ein Ausschnitt des unsäglichen Unheilig-Oeuvres „Als wär’s das erste Mal“ zu Ohren gelassen wurde. Mittlerweile quälen uns auch die anderen Bewerber mit sogenannten Snippets, die an verschiedenen Ecken im Netz zu finden sind.

Fangen wir mal mit Santiano an, die ich vor einiger Zeit als ärgste Konkurrenten des Grafen bezeichnet habe. Um das mal klar zu stellen, hatte ich damals lediglich die vorhandenen Fanbases verglichen und mir war noch nicht klar, welchen Driss die Seemänner auf uns loslassen werden. Zwischenzeitlich verdichten sich die Gerüchte, dass die Schunkelmatrosen mit der Sängerin Oonagh auftreten werden, die von ihrer Plattenfirma als die neue Ethno-Pop-Sensation angekündigt wird. Natürlich stimmt das nicht. Vielmehr ist „Minne“ bzw. „Hörst du den Wind“ schrecklichste Vorentscheidungsmucke, die wir so zuletzt Mitte der 90er Jahre gehört haben und die sich krampfhaft bemüht, das musikalisch nicht gerade wegweisende „Only Teardrops“-Thema aufzugreifen. Vorsicht! Es wird ganz dolle weh tun, aber für die Masochisten gibt es hier Ausschnitte zu hören.

Update: Achtung Falschmeldung! Wie der NDR zwischenzeitlich mitteilte, werden die Shanty-Rocker doch auf weibliche Begleitung verzichten (vermutlich haben sie den Schmarrn selbst nicht ertragen). Die Beiträge für Köln lauten nun „Niemals untergehen“ und „Fiddler On The Deck“. Hörproben hiervon gibt es vorsorglich derzeit keine.

Als nächstes nun zum Rockabilly Act. Die Berliner Combo The Baseballs hat letzte Woche die Katze aus dem Sack gelassen und kündigt via Youtube ganz internäschenell die Kurzversion von „Mo hotta mo betta“ an. Richtet sich meiner Meinung nach an eine sehr überschaubare Zielgruppe, die in keinster Weise eurovisionsaffin ist. Und wie uns die Song-Contest-Historie zeigt, wäre Europa schon mit der einminütigen Version überfordert.

Oceana, die vor zwei Jahren einen ordentlichen Charterfolg mit dem launigen Fußballliedchen „Endless Summer“ hatte, ist offensichtlich immer noch auf Dschameyka oder in El-Äh (zumindest lässt sie kein Geld für einen leistungsstärkeren Homepage-Server springen). Bis sie also im März kurz in CGN zwischenlanden wird, gibt es nicht mehr als einen hippen Teaser für „Thank you“. Das zeugt immerhin von guten Umgangsformen und daher werde ich vorerst auch nix Böses dazu schreiben (der Schnipsel iss für eine abschließende Bewertung durch die Redaktion eh zu kurz).

Kein Lena-Klon ist trotz optischer Ähnlichkeit die 18-jährige Madeline Juno aus dem Schwarzwald. Sie hat in den vergangenen Monaten mit dem Song „Error“ auf sich aufmerksam gemacht und erreichte gar die Top50 der deutschen Musikcharts. Mit dem etwas schnarchigen Prädikat „Singer / Songwriterin“ gilt sie wahrscheinlich nicht gerade als Favoritin für Köln. Auch ist mir nicht ganz klar, ob wir in „Like Lovers do“ schon die finale oder nur eine ungepluggte Version ihres Vorentscheidungsbeitrags zu hören bekommen.

Wer sich bei Nicoles Auftritt 1982 schon in die geschmeidige Harfe verliebt hat, wird sich heutzutage bei MarieMarie wahrscheinlich die Ohren reiben. Die Münchnerin mit dem roten Afro ist nach eigenen Worten ein bißchen wie aus der Welt gefallen, was uns einigermaßen erklärt, warum sie ihren Beitrag für Köln noch nicht offiziell benannt hat. Vermutlich ist es aber „Cotton Candy Hurricane“, das sie vor einigen Monaten bereits live zum Besten gab und als Single-Auskopplung ihres Albums „Dream Machine“ vorgesehen hat.

Update: Ja, das ist es, der zweite Song heißt „Candy Jar“.

Von allen (bislang feststehenden) Kandidaten scheint mir Das gezeichnete Ich die besten Chancen auf eine gute deutsche Platzierung in Kopenhagen mitzubringen. Das Problem ist nur, dass der heimische Televoter absehbar nur Augen für den Grafen haben wird. Nach offiziellen Angaben trat der Berliner mit dem komischen Namen vor geraumer Zeit auf der Abschiedstour von A-Ha im Vorprogramm auf. Scheinbar hat er seitdem zu oft „Take on me“ gehört, was sich jetzt ein wenig bei seinem Wettbewerbsbeitrag „Weil du da bist“ bemerkbar macht. Egal, ansonsten besitzt der Song alles, was einen passablen Eurovisionsheuler ausmacht – Hook, Look, Timing und 3-Minuten-Länge. Alles das haben seine Konkurrenten bislang nicht!

Übrigens: Santiano plapperten schon am 14. Dezember auf ihrer Homepage aus, dass sich auch Bosse für die diesjährige Vorauswahl angemeldet habe. Vermutlich ist dem jedoch noch rechtzeitig gedämmert, auf was für einen verrückten Haufen er dann in Köln getroffen wäre und hat schnell wieder abgesagt. Schade, denn der Bundesvision-Song-Contest-Gewinner 2013 hätte sich als Grafen-Verhinderer auszeichnen können. Letzterer wird nun also Ende März einen weiteren Nummer-Eins-Hit in Deutschland sein Eigen nennen und dann im Mai auf internationaler Bühne gehörig abstürzen dürfen. Aber er wollte es ja so…

Adel Tawil, wir brauchen Deine Hilfe!!!

Grafik: Wikimedia/Fry1989


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Emma kann aufatmen

italy 800leer
Italien sei Dank! 24 Jahre musste Emma warten, bis ihr Name wieder rein gewaschen war! Vor langen Jahren, 1990, nölte eine junge Britin mit gleicher Anrede das unsägliche „Give a little Love back to the World“, doch seit diesem Jahr werden Fans in ganz Europa voller Freude nur noch an die italienische Emma denken. Soeben gab die RAI bekannt, dass Frau Marrone für den Song Contest 2014 antreten wird. Erneut schickt Rom also eine im eigenen Land etablierte Künstlerin, die drei Nr1-Alben sowie einen San-Remo-Sieg 2012 vorweisen kann. Gute Wahl!

Update: Gerade mal einen Tag später wurde auch schon der Beitrag für Kopenhagen nachgereicht: „La mia Città„, ein Track des im November vergangenen Jahres erschienen Albums „Schiena vs Schiena“, soll für eine respektable Platzierung Italiens sorgen. Das wird gelingen!


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Also doch 37!

Nachdem Slowenien quasi auf den letzten Drücker doch noch eine Meldung abgegeben hat, wurde heute in Kopenhagen unter Aufsicht des EBU Executive Supervisor Jon Ola Sand die Zuordnung der teilnehmenden Länder zu den jeweiligen Vorrunden des Eurovision Song Contest 2014 ausgelost. Das aufwendige Verfahren mit sechs Lostöpfen soll verhindern, dass kulturell eng verbundene Nationen nicht füreinander abstimmen können… lach! Die genaue Startreihenfolge wird vom austragenden Fernsehsender DR zu einem späteren Zeitpunkt bestimmt. Wer mir nicht glaubt oder sich das heilige Prozedere selbst anschauen möchte, der klicke bitte hier, einen Überblick über die Beiträge gibt es hier.

leiste 1 semiZusätzlich werten in diesem ersten Semi Spanien, Frankreich und Dänemark.

leiste 2 semiZusätzlich werten im zweiten Semi Deutschland, Italien und das Vereinigte Königreich.

Grafiken: EBU / DR


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Barbara Schöneberger moderiert den Vorentscheid

Barbara Schöneberger wird den deutschen ESC-Vorentscheid moderieren: Sie führt sowohl durch das Clubkonzert, in dessen Rahmen am 27. Februar der achte Teilnehmer für den Vorentscheid gefunden wird, als auch am 13. März durch die Show „Eurovision Song Contest – Unser Song für Dänemark 2014“ selbst. Außerdem ist sie die Gastgeberin für die Live-Sendungen von der Hamburger Reeperbahn, die das Erste am 10. Mai vor und nach der Übertragung des ESC-Finales zeigt.

„Dass ich in diesem Jahr den Dreiklang des ESC – Wildcard-Clubkonzert, deutscher Vorentscheid und Countdown Eurovision mit Party – moderieren darf, ist für mich eine große Ehre. Ich habe mich ja in den letzten Jahren durch die Juryteilnahme bei ‚Unser Star für Oslo‘ und ‚Unser Song für Deutschland‘ sowie die Moderation an der Reeperbahn 2013 langsam in die Thematik eingearbeitet. Ich freue mich auf die Sendungen, da der ESC immer noch ein großes Thema ist. Nicht nur musikalisch, sondern auch hinsichtlich des alle Bereiche – von Klamotte über Frisur bis hin zur Performance – überspannenden Klatschs und Tratschs.“


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Bitte!!! Lass es nicht wahr sein….!

Das Netz vergisst nie. Stimmt! Das Netz hat aber auch kein Hirn, denn es bringt zuweilen Informationen an die Öffentlichkeit, die diese vielleicht gar nicht wissen wollte. In die eurovisionäre Welt übersetzt heißt das so viel wie „alljährlich im Januar oder Februar überbieten sich Hardcorefans mit den aberwitzigsten Spekulationen“. Ich spiele dieses Spiel heute mal mit. Das derzeit furchterregendste Gerücht ist wohl die Alptraummeldung, die russischen Urgroßmütter seien noch publicitygeiler geworden und wollten es ein weiteres Mal versuchen. Wer weiß, wofür sie jetzt wieder sammeln müssen? Wem ihr Genöle schon 2012 auf die Nüsse gegangen ist, sollte sich beim Klicken dieses Links besser die Ohren zuhalten.

Aber sie sind ja nicht die einzigen, die es einfach nicht lassen können. Ovi & Paula Seling, die zuletzt 2010 mit dem Feuer spielten, werden als heißer Kandidat für die rumänische Vorentscheidung am 01.03. gewettet. So heiß, dass das eigens von ihnen ins Netz gestellte Werk „Miracle“ kurzerhand wieder gelöscht wurde, auf eine Verlinkung muss ich daher an dieser Stelle verzichten. Den vor Neugierde platzenden werten Lesern sei an dieser Stelle jedoch versichert, dass es sich dabei wohl um einen Akt der Nächstenliebe handelt und er / sie froh sein darf, wenn dieses Liedgut weitere sechs Wochen unter Verschluss gehalten wird.

Ein wenig anders verhält es sich mit United Kingdom of Rock. Die britische Pub-Metal-Band überschüttet dieser Tage Pressevertreter mit selbst verfassten Mitteilungen, die immer gleich lauten: Das Vereinigte Königreich brauche endlich wieder einen Erfolg bei Song Contest und daher käme UKR wie gerufen, um an die glorreichen Zeiten anzuknüpfen. Demzufolge weich geklopft sei die BBC, denn – so der Sänger Matt Fielder – in der engeren Auswahl seien nur noch Geri Halliwell und eben UKR (ok, einige Fanboys fantasieren ebenfalls und träumen von Olly Murs). Ungeschickt ist die Kampagne nicht, die an Guildo Horns Feldzug der Liebe anno 1998 erinnert, und schlechtere Songs gabs auch schon von der Insel. Foto: Flickr/Leo Reynolds


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Die erste Playlist 2014

Auch wenn es sich nicht ganz so anfühlt, die Saison hat begonnen! Und natürlich darf da auch die erste eurovisionaere Playlist 2014 nicht lange auf sich warten lassen. Nachdem sich der Blogger quer durch Europa und eine scheinbar nicht enden wollende Liste bereits veröffentlichter Beiträge gequält gehört hat, blieben einige – eher eurovisionsuntypische – Lieder hängen. Leider wird denen in der Regel allerdings nie die große Eurovisionsehre zuteil, sprich der Televoter entscheidet sich dann doch für was anderes. Schade – aber das Leben ist halt kein Ponyhof genau deswegen gibts diese kleine Hitparade nun schon im zweiten Jahr. Ok, in der ersten Ausgabe 2014 etwas hungarophil, doch daran wird sich in den nächsten Wochen sicherlich noch was ändern…

Pos Nat Interpret Titel
01 LAT Olga & Ligo Saule riet
02 EST The Titels Flame
03 HUN Bogi We all
04 LAT Aarzemnieki Cake to bake
05 MAL De Bee Pin the Middle
06 LAT Eilands, Puce, Bubujanca Revelation
07 HUN Kallay Saunders Running
08 BLR TEO Cheesecake
09 HUN Pal Denes Brave new world
10 LAT Dons Pedeja vestule
11 LAT Andris Kivics Pa vidu tu
12 UKR Uli Rud Tsvetok
13 FIN Softengine Something better
14 HUN New Level Empire The last one
15 LIT Demo / Artist not known Take a look at me now
16 UKR Maria Yaremchuk Tick-Tock
17 HUN Mystery Gang Játssz még jazzgitár
18 LAT Mad Show Boys I need a soul twin
19 EST Super Hot Cosmos Blues Band Maybe maybe
20 HUN Szabó Leslie Hogy segíthetnék

 


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Mei Feingold singt für Israel

Wie so viele andere TV-Stationen, hat sich auch der israelische Sender IBA aus dem schier unerschöpflichen Pool an ehemaligen Castingshow-Teilnehmern bedient und Mei Feingold als Eurovisionsvertreterin Israels 2014 intern bestimmt. 2007 galt die heute 31-jährige in dem Realityformat „Kochav Nolad“, der israelischen Idols-Variante, als große Favoritin, wurde zum Leidwesen der Jury jedoch nur Dritte. Ihr Beitrag für Kopenhagen wird irgendwann in den nächsten Wochen bestimmt, in einer Art Mini-Kdam soll die Sängerin dann drei bis vier Songs öffentlich präsentieren. Dass Frau Feingold über eine sehr gute Röhre verfügt, beweist sie in diesem Ausschnitt, wo sie ein nicht-eurovisionäres Hallelujah anstimmt.


Der eurovisionaer schmeißt nix weg - den verstaubten alten Kram gibt's hier...