Monthly Archives: Dezember 2014

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Mit den besten Wünschen

Remix ESC 2014 Cover 1000

So, kurz bevor sich der Hausherr nun zur eurovisionaeren Wallfahrt aufmacht, um von dem teuflischen Helene-Virus auf immer und ewig verschont zu bleiben, hat er noch einmal seinen antiseptischen, äh beatlastigen Kopenhagen-Mixdown 2014 herausgekramt. Möge dieser seiner silvesterfeierlaunigen Leserschaft hier oder via Soundcloud einen gar angemessenen Spaß bereiten! Auf ein Neues in 2015!

Ach, und einen guten Vorsatz hat der Autor auch. Er will demnächst kürzere Sätze schreiben.

01 Calm after the Storm (Justin Strikes Bootleg)
02 Start a fire (Etostone House Extended Remix)
03 Rise like a phoenix (Dudi Sharon & Jasmin Remix)
04 Dancing In The Rain (Stormby Extended Club Mix)
05 Cheesecake (DJ Nejtrino & DJ Baur Remix)
06 Undo (Stormby Remix)
07 Silent Storm (Rykkinnfella reconstructed Remix)
08 Children of the Universe (Scott Mills Club Remix)
09 Not Alone (DJ Serjo meets Rob Nagdalyan Remix)
10 Maybe (reconstructed Dance Remix)
11 Rise Up (Dario recontructed Remix)
12 Heartbeat (Morlando Club Mix)
13 Miracle (Alex Stavi Extended Remix)
14 We all (Golkswagen Wolf Remix)
15 Moustache (Fetzki Hands up remix)
16 Same Heart (N-Vision Bootleg Club Mix)

Grafik: eurovisionaer


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Lass dir Zeit, Europa!

zeitDer eurovisionaer ist ein wenig ungehalten. Kurz vor Jahresende sind nun bereits acht Mitwirkende des Wiener ESC benannt worden, fünf von ihnen gar mit einem passenden Wettbewerbsbeitrag im Gepäck. Erst kürzlich, über die für uns alle eigentlich wohlverdienten Weihnachtsfeiertage, traf man sich in Minsk und Tirana, um im Rahmen pompöser Eurofeste die nationalen Vertreter für den nächstjährigen Song Contest zu erwählen.

Nun gut, könnte man konstatieren, so haben Fans und Blogger eben frühzeitig Gelegenheit über ihr Lieblingsfestival zu schwadronieren, kleine feine Ranglisten aufzustellen und hitzige Diskussionen auszufechten. Allein – wenn es um die Substanz der bislang erwählten Liedbeiträge geht, mag der eurovisionaer am liebsten verstummen. Unter ihnen – auch nur in Ansätzen – einen hoffnungsvollen Anwärter auf den Sieg im kommenden Mai auszumachen, erscheint ihm vollends unmöglich. Selbst an herkömmlichen populärkulturellen Schlagermaßstäben gemessen, bleibt die Auswahl textlich belanglos,  folgt kompositorisch den schon tausendmal gehörten 3-Minuten-Songmustern und hinkt dem zeitgenössischen Popmusikschaffen um Meilen hinterher.

Lasst euch doch ein wenig Zeit, mag er den Komponisten und Textern Europas zurufen, denn wer in aller Welt will schon neue Eurovisionsschlager zum winterlichen Glühweintreffen, wenn das eigentliche Event fast noch ein halbes Jahr auf sich warten lässt? Ganz reaktionär (in anderen Kontexten augenblicklich ein Lieblingsschimpfwort des eurovisionaers) wünscht sich dieser daher klammheimlich die goldene ESC-Zeit zurück, als Contest-Klassiker wie Dschingis Khan nur vierzehn Tage nach ihrem nationalen Durchbruch bereits auf der großen internationalen Bühne standen. Ob es deshalb ein gutes Omen ist, wenn die deutsche Vorentscheidung in dieser Saison eine der letzten ist?

Grafik: eurovisionaer


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Der eurovisionaere Jahresabschluss

Rechtzeitig zum Jahresende hat der eurovisionaer noch einmal in seinen nichtsnutzigen Bilanzen gekramt und stolz seine Favoriten des Jahrgangs 2014 gelistet. Ergibt das nicht ne Playlist, die sich (naja fast) ohne Fremdscham hören lässt?

Allen Lesern an dieser Stelle schöne, weil faule Weihnachtstage im Pyjama auf der Couch, und ein aufregendes, spannendes Jahr 2015, in dem alle verborgenen Wünsche wahr werden!

Pos Nat Interpret Titel
01 NED The Common Linnets Calm after the Storm
02 EST Anca Florescu Hearts collide
03 EST Dunkelblau (aka Tim Peters) Limit
04 LAT Bogi We all
05 MAL De Bee Pin the Middle
06 EST Mei Finegold Same Heart
07 HUN Carl Espen Silent Storm
08 MAL Olga & Ligo Saule riet
09 GER MarieMarie Cotton Candy Hurricane
10 SWE Ellen Benediktson Songbird
11 LAT Freaky Fortune feat. Riskykidd Rise up
12 GER Das Gezeichnete Ich Weil du da bist
13 EST Sandra Nurmsalu Kui tuuled pöörduvad
14 UKR Uli Rud Tsvetok
15 LAT Aarzemnieki Cake to bake
16 LAT Eilands, Puce, Bubujanca Revelation
17 EST The Titels Flame
18 SLO Muff Let me be myself
19 LAT The dAdA Unpredictable
20 HUN Ásdís María Viðarsdóttir Amor

 


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Weine nicht …auch das hat so seinen Sinn

Udo Jürgens verstarb gestern im Alter von 80 Jahren. Eine Welle der Anteilnahme schwappt seitdem durch alle neuen und herkömmlichen Medien und bezeugt, auf welch großartigen Künstler wir fortan verzichten müssen. Nachrufe gibt es in Hülle und Fülle, daher mag der eurovisionaer nur diesen einen Gedanken anführen: Was uns an Jürgens‘ Tod entsetzt, ist sicherlich die Verbundenheit mit seinem musikalischen Schaffen, aber auch die schleichende Gewissheit, dass vertraute Menschen, die uns seit unserer Jugend begleitet haben, einer nach dem anderen von uns gehen.


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Der Wiener ESC wird son Frauending

Erst gestern noch jammerte der eurovisionaer dem Fräulein Sichtermann bei nem Bierchen die Ohren voll, dass ihn die Bloggerei gerade wegen des Fehlens atemberaubender News rechtschaffen langweile, prompt kündigt sein Lieblings-Ola (als habe er mal eben mitgelauscht) per Tweet noch für dieses Wochenende nahende Überraschungen an.

Eine ist: Der ORF setzt auf geballte Frauenpower und schickt Mirjam Weichselbraun, Alice Tumler und die unvergessliche Labertasche Arabella Kiesbauer als Moderatorinnen in den ESC-Ring 2015. Und als ob das noch nicht reicht, erfüllt der österreichische Sender seiner Königin Conchita I.  einen Herzenswunsch und überträgt Frau Wurst die Herrschaft im Green Room. Nun mögen manche ja eh schon seit einigen Jahren zweifeln, ob es beim Song Contest überhaupt noch so viel zu tun gibt, dass gleich drei Gastgeber engagiert werden müssen, aber gut, Wien mag es ja von jeher gerne pompös. Und da die beste Freundin ohnehin des Schwulen liebster Kumpel ist, erscheint es fast schon folgerichtig, anderen Männern einfach den Zugang zur Bühne zu verwehren. Ein wenig geht der Schuß aber auch nach hinten los, denn auf testosterongeschwängertes Eye-Candy, keine unwichtige Zutat im eurovisionären Zirkus, müssen wir beim Jubiläums-Grand-Prix nun leider verzichten. Schade, Andi Knoll! Foto: ORF/Thomas Ramstorfer


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Es gibt Tickets, Baby!

tickets wien ebuWurde ja auch Zeit! Der ORF bestätigte heute, dass der Ticketvorverkauf für den 60. Eurovision Song Contest am Montag, 15.12.2014, beginnt. Erfahrungsgemäß können Interessierte sich dann ab 9.00 Uhr CET auf Oeticket.com mit den Tücken dieses neumodischen Dings Internet rumplagen, denn in der Vergangenheit sind jene Verkaufsportale ob des Ansturms auch gerne mal kollabiert. Fans mit schwachen Nerven sollten ihr Glück daher vielleicht besser telefonisch unter +43 1 96096 versuchen.

Wie in den letzten Jahren schon, wird es nächste Woche lediglich eine erste Tranche der absehbar begehrten Wiener Eintrittskarten geben, die in den kommenden Monaten um weitere Kontingente ergänzt werden soll. Die Preisspanne reicht von 14 € für das eher unspektakuläre Dress Rehearsal bis hin zum Deluxe-Sitzplatz im Finale am 23.05.2015 für 390 €. Spannender ist in diesem Zusammenhang wohl eher der Hinweis des österreichischen Fernsehens, am Montag auch endlich die diesjährigen Moderatoren des Festivals zu präsentieren. Lassen wir uns überraschen! Foto: EBU


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Niederländer gehen auf Nummer sicher

In einer medienwirksam fett angekündigten Radioshow hat Trijntje Oosterhuis heute ihren Beitrag für Wien präsentiert. Obschon von der Göttin Anouk höchstpersönlich verfasst, hat „Walk Along“ jedoch wenig mit „Birds“ oder auch „Calm after the Storm“ zu tun, den niederländischen Beiträgen, die zuletzt für eurovisionäre Furore sorgten. 2015 sind unsere Nachbarn eher wieder „Middle of the Road“ und liefern einen recht unaufgeregten Song, dessen Refrainzeile „Ayayayayay“ aber definitiv ins Ohr geht. Den Rest wird Stagedirector Hans Pannecoucke erledigen, der schon den Auftritt der Common Linnets zu einem magischen TV-Erlebnis machte.


Der eurovisionaer schmeißt nix weg - den verstaubten alten Kram gibt's hier...