Wen interessiert’s?

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Wen interessiert’s?

Gähn! Liegt es daran, dass der NDR neuerdings in aller Herrgottsfrühe Presseinfos postet – und sich danach vermutlich ganz schnell wegduckt? Oder einfach daran, dass die Juryauswahl für das USFÖ-Clubkonzert ebenso schnarchig ist wie die des Vorjahres, als noch halbwegs unverdrossene Zuschauer ihr Highlight aus zehn nahezu identischen Beigeschattierungen aussuchen durften mussten? Wie schon befürchtet, wird der offene Wettbewerb, der eigentlich recht anarchisch und unterhaltsam hätte werden können, auch 2015 nicht viel bunter ausfallen. Schließlich wissen wir seit heute, dass die Farbgestaltung am 19. Februar in der Großen Freiheit 36 in Hamburg abermals nur geringfügig variiert und der Televoter zur Abwechslung dieses Mal aus zehn staubtrockenen Graustufen wählen darf. Ob deren Gewinner wiederum  – wie im Vorjahr Elaiza – als Beweis einer (neuen?) deutschen Mittelmäßigkeit dann gar im Finale am 05. März in Hannover abräumt? Wen interessiert’s?

Aden
Alisson Bonnefoy
Ann Sophie
Ason
Klangpoet

Lars Pinkwart
Lou
Moonjos

Sendi Hoxha
Sophie

Ach, der eurovisionaer tröstet sich und alle anderen resignierten Fans unterdessen mit einem der diesjährig mal wieder überhörten Vorschläge von Sensi Simon and his Brother. Deren programmatischer Songtitel „Tschüß, Fuck you, altes Leben“ ist, wie sie selbst singen, vielleicht nicht besser, aber wenigstens anders…


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Der eurovisionaer schmeißt nix weg - den verstaubten alten Kram gibt's hier...