USFÖ – so läuft es ab

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USFÖ – so läuft es ab

Morgen Abend um 20.15 Uhr ist es also soweit. Deutschland sucht sich in einer absehbar pompösen Fernsehshow, die live aus der Hannoveraner Arena ausgestrahlt wird, seinen Song für Österreich – genauer gesagt für Wien – aus. Die Moderation übernimmt wie im Vorjahr die in Fankreisen sehr geschätzte, weil herrlich unkonventionelle Barbara Schöneberger. Mittlerweile werden auch erste Einzelheiten zum genauen Ablauf bekannt. So soll nach dem obligatorischen Opener, den selbstverständlich ESC-Siegerin Conchita Wurst bestreiten darf, Runde 1 des Wettbewerbs in folgender (noch vorläufigen) Reihenfolge über die Bühne gehen:

Mrs Greenbird Shine Shine Shine
Alexa Feser Glück
Faun Hörst du die Trommeln
Noize Generation Song for You
Ann Sophie
Jump the Gun
Fahrenhaidt Frozen Silence
Laing Zeig deine Muskeln
Andreas Kümmert Home is in my Hands

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Nachdem alle acht Interpreten einen Song präsentiert haben, gibt’s ein Zwischenvoting. Aus diesem gehen die vier Teilnehmer mit den meisten Stimmen hervor, die anschließend wiederum einen zweiten Beitrag zum Besten geben dürfen. Ab da wird es mit der Auszählung ein wenig komplizierter: Von den vier Acts mit jeweils zwei Liedern – also acht Bewerberbeiträgen – werden die zwei Songs ins Superfinale durchgereicht, die die meisten Anrufe erhalten haben. Sollte hier wider Erwarten ein Interpret mit beiden Titeln ausgewählt werden, rückt automatisch das drittplatzierte Lied nach. Es kommt schlussendlich also zu einem Duell Sänger gegen Sänger, über das der Televoter dann ein allerletztes Mal abstimmen darf.

Ein wenig umständlich ist es schon, was sich der NDR da ausgedacht hat. Das System hat aber den Vorteil, dass der Zuschauer die beiden finalen Songs im Verlauf des Abends so oft hören wird, dass er letztlich nicht mehr allein nach dem ersten Eindruck entscheiden muss. Wir kennen das vom letzten Jahr, als sich das von Elaiza intonierte „Is it rrreieieieieight“ auf schnellstem Wege in allen zur Verfügung stehenden Gehörgängen festgesetzt hatte – ob man wollte oder nicht.

Zwischendurch werden übrigens noch Stefanie Heinzmann (Brainpool-Chose halt…) und Mark Forster ihre neuen Singles außer Konkurrenz bewerben dürfen. Eine kurze Clipshow mit den bisher feststehenden Konkurrenzbeiträgen (in der die finnischen Punker sicherlich nicht fehlen werden) sollte auf dem Ablaufplan vermutlich ebenso gelistet sein wie auch ein zweiter Auftritt ihrer Hoheit Conchita. Sie darf kurz vor der Bekanntgabe des Siegertitels – also gegen 22.30 Uhr und damit recht programmatisch – ihren brandneuen Song „You are unstoppable“ erstmals der hoffentlich staunenden Öffentlichkeit präsentieren. Dann ist es geschafft – und Schland darf sich mit seiner Wahl für Wien langsam anfreunden. Der eurovisionaer wünscht gute Unterhaltung!


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Der eurovisionaer schmeißt nix weg - den verstaubten alten Kram gibt's hier...