Monthly Archives: Dezember 2015

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Der eurovisionaer wünscht eine vermixte ESC-Weihnacht

Inmitten des traditionellen Weihnachtsgedönses wie im Stau stehen, Geschenke einpacken und Kekse backen, hat der Chef du Blog einen kleinen, aber recht festlichen ESC-Mix gebastelt. Den verschenkt der eurovisionaer ganz ohne Verpackungsmüll und wünscht allen Besuchern dieser Seiten entspannte Feiertage und ein friedvolles Jahr 2016!

ESC Remixed – Christmas Edition

Tracklist
01 SWE 96 One more Time – Den Vilda (Forsen om våren Version)
02 ESP 73 Gimnazija Kranj Symphnoy Orchestra – Eres tu
03 SLO 15 Maraaya (feat. Perpetuum Jazzile) – Here for you
04 MAL 05 Chiara – Angel
05 RUS 15 Polina Gagarina – A Million Voices (Christmas Mix)
06 FRA 02 Sandrine François – Il faut du Temps (Drum Version)
07 SWE 74 The Royal  Symphonic Orchestra – Waterloo
08 ISR 95 Liora – Amen
09 CYP 04 Lisa Andreas – Stronger every Minute
10 UK 97 Katrina & The Waves – Love shine a Light (Unplugged Version)
11 NOR 14 Carl Espen – Silent Storm
12 SWE 14 Orchestral Cover – Undo
13 GER 99 Corinna May – Hör den Kindern einfach zu (Happy Children Version)*
14 BIH 11 The Beauty Queens – Love in Rewind
15 SLO 05 Omar Naber – Stop (original slovenian Version)
16 SWE 09 Caroline af Ugglas – Snaella snaella*
17 DEN 13 Emmelie de Forest – Only Teardrops (Symphonic Version)
18 ISR 08 Boaz Mauda – Ke’ilu kan (Acoustic Version)
19 ESP 15 Edurne – Amanecer (Symphonic Version)
20 NOR 96 Elisabeth Andreasson – I Evighet
21 ICE 13 Eypor Ingi Gunnlaugsson – Eg a lif
22 LAT 15 Framest – Ziema*
23 GER 02 Nathalie – Don’t say Goodbye*
24 SWE 15 Mans Zelmerlöw – Heroes (Unplugged Version)
25 EST 10 Malcolm Lincoln – Siren
26 FRA 91 Amina – Le Dernier qui a parlé (Acapella Version)
27 EST 12 Ott Lepland – Kuula
28 FRA 69 Frida Boccara – Un Jour, un Enfant
29 GER 04 Max Mutzke – Can’t wait until tonight (Dry Wurltzer Version)

* Vorentscheidungsbeitrag
Grafik: EBU / eurovisionaer

 


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Georgien schickt Lolitas zum ESC

… tatsächlich aber halten sie nicht das, was diese Titelzeile suggeriert. Die Young Georgian Lolitaz sind nämlich keine spärlich bekleideten osteuropäischen minderjährigen Girlies, sondern eine seit über 15 Jahren musizierende Indieband aus Tiflis, deren Nominierung der zuständige Sender GPB heute bekannt gab. Zugleich ruft er auf, bis zum 08. Januar Beiträge mit melodiöser Song-Struktur aus dem Alternative-/Indie-Rock-Genre einzureichen, die zugleich elektronische Beats, Synthies und / oder Samples, sowie eine gewisse Affinität zur Post-Disco-Dance-Music aufweisen. Dürfte ja nicht so schwer sein…

Und sollte das Ergebnis dem hehren Anspruch nur ansatzweise gerecht werden, dürfen wir uns dann auf einen Beitrag freuen, der dem typischen ESC-Tralala-Schema so gar nicht entsprechen wird. Prima!

Foto: GPB


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Petra Mede & Måns Zelmerlöw moderieren den Stockholmer ESC

Na, das is ja ne fette Überraschung! Nicht. Petra Mede und Måns Zelmerlöw werden den Stockholmer ESC am 10., 12. und 14. Mai 2016 moderieren. Das vermeldete heute der zuständige Sender SVT, obschon seit Wochen spekuliert wurde, dass der Wiener Song-Contest-Gewinner eine tragende Rolle in der schwedischen Produktion übernehmen solle – und wolle. Ihm auf die Finger gucken wird die mittlerweile eurovisionserfahrene Petra Mede – quasi die Katie Boyle der Neuzeit – , die bereits die Malmöer Ausgabe 2013 und die große Londoner Geburtstagssause im vergangenen Jahr präsentieren durfte.

Nach der Modertorinneninvasion vom Vorjahr – in Wien gab es bekanntermaßen gleichen vier Ansagerinnen, die sich dort des Öfteren im Weg standen – ist das eine Wohltat und stutzt die Rolle der Gastgeber auf das zurecht, was die Aufgaben auch tatsächlich hergeben. Denn allzu viel Conférencierskunst ist im starren EBU-Ablaufplan nun eh nicht mehr unterzubringen. Und wer weiß – vielleicht moderieren die beiden ja mal ganz entspannt mit Hund von der Couch?

Foto: EBU

 


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Kreischalarm!!!

Achtung, es folgt die ESC-Wettervorhersage! Flächendeckend kommt es derzeit europaweit zu Feuchtigkeiten in den Höschen eurovisionärer Fans, denn gestern wurde – endlich, endlich, endlich! – der Wunschtraum (fast) aller Song-Contest-Jünger offiziell bestätigt. Sergey Lazarev, Superstar zwischen St. Petersburg und Wladiwostok, soll – ach quatsch – wird in Stockholm mit einer Mega-Komposition von Dimitris Kontopoulos und Phillip Kirkorov den längst überfälligen zweiten russischen Sieg einfahren – und die ESC-Maniacos drehen schon jetzt vollends durch! Ähem…, wohlgemerkt, noch bevor sie einen Takt des Gewinnersongs gehört haben. Der wird irgendwann in den nächsten Wochen nachgeliefert. Bleibt festzuhalten: Russland will es im Wettstreit um den Song-Contest-Sieg richtig wissen! War der zweite Platz für Polina Gagarina in Wien noch so dahin gekleckert, klotzen die Osteuropäer nun mit einem musikalisch noch schwergewichtigeren Dreamteam um ihren Superstar Lazarev.

Den eurovisionaer hauen diesen Nachrichten bislang nicht vom Hocker. Er blufft sich durch die noch frühe Saison und behauptet mal ganz unverfroren, dass der Sieg momentan nur über diese estnische Melodie gehen wird… Sorry, sexy Sergey!

Foto: lazarevmusic.com / Montage: eurovisionaer


Der eurovisionaer schmeißt nix weg - den verstaubten alten Kram gibt's hier...