Hach….!

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Hach….!

Darauf hat zwar nicht die Welt, aber der eurovisionaer seeehr lange gewartet: Fast auf den Tag genau 30 Jahre ist her, dass Abba zuletzt gemeinsam für die Fotografen posierten, lange Zeit nach ihrem finalen offiziellen Auftritt als Supergroup 1982. Gestern nun trafen sich alle vier zur Eröffnung von Björns Mamma-Mia-Restaurant (es hätte allerdings wahrlich glamourösere Anlässe geben können…) und scheuten erstmals nicht davor zurück, sich der Öffentlichkeit wieder als Fab-Four zu präsentieren.

Ein Lebenszeichen der Band, die mehr zurück kommen wollte. Jung, frisch und in wahnwitzigen Kostümen – so sollte man sie in Erinnerung behalten. An dieser Legende werkelten sie seit Jahrzehnten, verweigerten sich jeder Comebackversuchung und jedem Foto, das sie vereint wie in alten Zeiten gezeigt hätte. Folglich gab es allerhöchstens mal drei, niemals aber alle vier Mitglieder gemeinsam zu sehen. Nun ist der Bann gebrochen: die Hardcorefans liegen sich tränenüberströmt in den Armen und die Medien titeln reißerisch „Abba-Reunion“.

Vollkommen unmöglich scheint das nach der gestrigen Nacht nicht mehr zu sein. Denn wer die Marketingstrategie der vier Schweden kennt, der weiß, dass diese nicht auf Zufällen basiert. Christer Björkman, mitverantwortlich für den Stockholmer ESC 2016, befand sich übrigens vergangenen Abend ebenfalls unter den Gästen des Events. Möglicherweise ist ihm inmitten des Abba-Rummels eine Idee gekommen, wen er im Mai als Interval-Act verpflichten könnte. Vielleicht aber liegt der unterschriebene Vertrag schon längst in seiner Schublade…

Foto: www.facebook.com/ABBA


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