Enttäuschende Schweizer

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Enttäuschende Schweizer

Rykka | The last of our Kind

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Da hat die Kreuzlinger Bodensee-Arena wohl auch schon spektakulärere Show-Events als das Schweizer Vorentscheidungsfinale beherbergt, bei dem Mitte Februar Not auf Elend traf (als deutscher Fan weiß man, wie sich das anfühlt…). Das Rennen machte letztlich mal wieder eine Kanadierin. Und prompt wurden Erinnerungen an die fabulöse Celine Dion wach, die 1988 mit Minipli-Wuschelkopf und zwischenzeitlich verschönertem Riesenzinken den Engländern den sicher geglaubten Sieg mit einem klitzekleinen Punkt Vorsprung vor eben jener Nase wegschnappte.

Nun schreiben wir 2016, doch der nordamerikanische Import Rykka hat leider so gar nichts mit der Titanic-Diva gemein. Die sprichwörtlichen Welten liegen zwischen den stimmlichen Qualitäten der Chanteusen und auch der Beitrag selbst wird das Attribut „ESC-Klassiker“ niemals in Anspruch nehmen dürfen. Die sympathischen Schweizer sollten daher gehörige Schwierigkeiten bekommen, sich den Einzug ins Finale zu erkämpfen – mehr als das, gar eine Top-10-Platzierung, wäre vielleicht bei einem Model-, nicht aber einem Gesangswettbewerb in Reichweite. Und so bricht’s dem eurovisionaer fast das Herz, weiß er doch um seine eidgenössische Leserschaft, der aufs Neue versprechen muss: Im nächsten Jahr wird alles besser!

Bestes Mal (u.a.): Céline Dion| Ne partez pas sans moi

Letztes Mal: Mélanie René | Time to shine


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