Schauderliche Rumänen

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Schauderliche Rumänen

Ovidiu Anton | Moments of Silence

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Ganz frech vorneweg: Für Rumänien könnte es erstmals seit Einführung der Semifinals eng werden, aus diesen erfolgreich in die schicke Samstagabendshow zu ziehen. Der per Vorentscheidung ermittelte Ovidiu Anton, ein kleiner dicklicher … ähm… Rocksänger, der offensichtlich seit seiner Kindheit eine gewisse Seelenverwandtschaft zum unvergessenen Freddie Mercury verspürt, soll es mit seiner Truppe in Schweden richten. Um mit den Worten des von uns nicht verehrten Xaviers zu sprechen: Das wird kein leichter Weg!

Denn die schauderliche Nummer weiß einfach nicht, wo sie hin will: ab in die Karaoke-Bar oder lieber ins Laienschauspiel? Erst, wenn man die rosaroten ESC-Ohrstöpsel zieht, ist die Einordnung ganz einfach: Bukarest malträtiert uns mit osteuropäischem Trash, den wahrscheinlich selbst Schwerhörige nicht als Musik bezeichnen würden und der alle bösen Vorurteile der vereinigten ESC-Haterschaft bestens bedient. Das Problem: selbst im 21. Jahrhundert sammeln solche Lieder ESC-Punkte wie blöde. Egal, der eurovisionaer, vor drei Jahren mit dem von ihm maßlos unterschätzten Cesar gehörig auf die Nase gefallen, wird aus Schaden nicht klug und behauptet erneut, dass die in der Regel überbewerteten Rumänen in diesem Jahr endlich draußen bleiben müssen. Denn das wäre mal wirklich ein verdienter Moment der Ruhe!

Update: Tatsächlich müssen die Rumänen dieses Mal draussen bleiben! Hierzu: Rumänien hat die ESC-Rechnung nicht bezahlt!

Bestes Mal: Paula Seling & Ovi | Playing with Fire

Letztes Mal: Voltaj | De la Capat


1 Comment

Rausschmiss! Rumänien hat die ESC-Rechnung nicht bezahlt › eurovisionaer

April 22, 2016at 7:09 pm

[…] mag der eurovisionaer daher nicht einstimmen, zumal sich der Verlust des schauderlichen “Moments of Silence” in Grenzen hält. So wird man unliebsame Beiträge […]

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Der eurovisionaer schmeißt nix weg - den verstaubten alten Kram gibt's hier...