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Niederländer gehen auf Nummer sicher

In einer medienwirksam fett angekündigten Radioshow hat Trijntje Oosterhuis heute ihren Beitrag für Wien präsentiert. Obschon von der Göttin Anouk höchstpersönlich verfasst, hat „Walk Along“ jedoch wenig mit „Birds“ oder auch „Calm after the Storm“ zu tun, den niederländischen Beiträgen, die zuletzt für eurovisionäre Furore sorgten. 2015 sind unsere Nachbarn eher wieder „Middle of the Road“ und liefern einen recht unaufgeregten Song, dessen Refrainzeile „Ayayayayay“ aber definitiv ins Ohr geht. Den Rest wird Stagedirector Hans Pannecoucke erledigen, der schon den Auftritt der Common Linnets zu einem magischen TV-Erlebnis machte.


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Anouk hält nicht dicht

trijntjeVergangenes Wochenende hat der niederländische TV-Sender TROS jene eher zartbesaiteten Eurovisionsfans nahezu um den letzten Rest Verstand gebracht. Hatte sich doch die seit dem 2013-er ESC europaweit vergötterte Anouk in einem lauschigen Fernsehinterview am späten Freitagabend verplappert, dass Trijntje Oosterhuis eine sehr gute Wahl für das Eurovisiesongfestival wäre, um dann in Gelächter auszubrechen und zu versichern, sie sei nun mal eine schlechte Lügnerin. Aber passiert! Denn in Windeseile kursierten die Meldungen über eine angeblich längst getroffene interne Auswahl der seit über zwanzig Jahren populären holländischen Sängerin mit dem lustigen landestypischen Namen, deren erst 2012 erschienenes Nr-1-Album „Wrecks we adore“ von – ach! – eben jener besagten Anouk produziert worden war.

Zwei lange Tage – die Fans schwankten bereits zwischen Ohnmacht und Jähzorn – vergingen, bis TROS dann endlich ihr eurovisionäres Leak erkannte und Stellung bezog: Frau Oosterhuis darf zur Eurovision! Jedoch nur dann, wenn sie sich fortan Traincha nennt, um nicht mit der Sha-la-lie-Knalltüte Sieneke in einen Topf geworfen zu werden und dann womöglich die durch die Common Linnets gerade erst hart erarbeitete ESC-Credibility sofort wieder zu verspielen. Letzteres ist aber unwahrscheinlich, denn Frau Anouk höchstpersönlich ist festen Willens, ihrer Freundin einen fabulösen Song auf den Leib zu komponieren. Der eurovisionaer vermutet, dass sie noch ein Hühnchen mit ihrer Erzfeindin Ilse deLange zu rupfen hat (wir erinnern uns an diesen fiesen niederländischen Zickenkrieg…) und daher beabsichtigt, deren ruhmreichen zweiten Platz 2014 mit „Calm after the Storm“ ein Jahr später in Wien noch zu toppe(r)n.


Der eurovisionaer schmeißt nix weg - den verstaubten alten Kram gibt's hier...