Tag Archives: ESC

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Der eurovisionaer wünscht eine vermixte ESC-Weihnacht

Inmitten des traditionellen Weihnachtsgedönses wie im Stau stehen, Geschenke einpacken und Kekse backen, hat der Chef du Blog einen kleinen, aber recht festlichen ESC-Mix gebastelt. Den verschenkt der eurovisionaer ganz ohne Verpackungsmüll und wünscht allen Besuchern dieser Seiten entspannte Feiertage und ein friedvolles Jahr 2016!

ESC Remixed – Christmas Edition

Tracklist
01 SWE 96 One more Time – Den Vilda (Forsen om våren Version)
02 ESP 73 Gimnazija Kranj Symphnoy Orchestra – Eres tu
03 SLO 15 Maraaya (feat. Perpetuum Jazzile) – Here for you
04 MAL 05 Chiara – Angel
05 RUS 15 Polina Gagarina – A Million Voices (Christmas Mix)
06 FRA 02 Sandrine François – Il faut du Temps (Drum Version)
07 SWE 74 The Royal  Symphonic Orchestra – Waterloo
08 ISR 95 Liora – Amen
09 CYP 04 Lisa Andreas – Stronger every Minute
10 UK 97 Katrina & The Waves – Love shine a Light (Unplugged Version)
11 NOR 14 Carl Espen – Silent Storm
12 SWE 14 Orchestral Cover – Undo
13 GER 99 Corinna May – Hör den Kindern einfach zu (Happy Children Version)*
14 BIH 11 The Beauty Queens – Love in Rewind
15 SLO 05 Omar Naber – Stop (original slovenian Version)
16 SWE 09 Caroline af Ugglas – Snaella snaella*
17 DEN 13 Emmelie de Forest – Only Teardrops (Symphonic Version)
18 ISR 08 Boaz Mauda – Ke’ilu kan (Acoustic Version)
19 ESP 15 Edurne – Amanecer (Symphonic Version)
20 NOR 96 Elisabeth Andreasson – I Evighet
21 ICE 13 Eypor Ingi Gunnlaugsson – Eg a lif
22 LAT 15 Framest – Ziema*
23 GER 02 Nathalie – Don’t say Goodbye*
24 SWE 15 Mans Zelmerlöw – Heroes (Unplugged Version)
25 EST 10 Malcolm Lincoln – Siren
26 FRA 91 Amina – Le Dernier qui a parlé (Acapella Version)
27 EST 12 Ott Lepland – Kuula
28 FRA 69 Frida Boccara – Un Jour, un Enfant
29 GER 04 Max Mutzke – Can’t wait until tonight (Dry Wurltzer Version)

* Vorentscheidungsbeitrag
Grafik: EBU / eurovisionaer

 


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43

Wie eurovision.tv soeben bestätigte, sind 43 Teilnehmer für den Song Contest 2016 gemeldet. Das ist neben Belgrad 2008 und Düsseldorf 2011 das größte Starterfeld beim europäischen Wettsingen. Grund hierfür sind die überraschenden Zusagen aus Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Bulgarien. In den Semifinals am 10. und 12. Mai werden sich daher 18 bzw. 19 Länder um den Einzug ins Finale (14. Mai) reißen. Ganz großes Kino, da freut sich das eurovisionaere Herz!

Eine Übersicht über alle nun anstehenden Termine und die bereits gemeldeten Interpreten gibt es in der Rubrik Vorentscheide 2016!

Grafik: eurovisionaer


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Kaliopi singt für Mazedonien

Mensch, es gibt Tage, da fühlste dich wie der letzte Loser, der damals bei der Teamauswahl im Schulsport bis zum Schluss auf der Bank sitzen blieb… Während sich Deutschland gerade fragt, ob es überhaupt einen Kandidaten, geschweige denn eine Vorentscheidung an den Start bekommt, ziehen alle anderen gefühlt an uns vorbei.

Soeben wird gemeldet, dass die wunderbare Kaliopi nach 2012 erneut für Mazedonien an den Start gehen darf. Läuft!


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Bosnia is back!

Endlich einmal gute Nachrichten abseits des deutschen Vorentscheidungsdilemmas! Bosnien und Herzegowina nimmt definitiv am Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm teil. Das gab der zuständige Sender BHRT heute bekannt, nachdem er den ESC-Fans in den vergangenen Monaten mit seinem mittlerweile üblichen Raus-und-Rein-Spielchen schon fast den letzten Nerv geraubt hatte. Wie bereits in den Vorjahren fehlten dem Staatssender nämlich die finanziellen Mittel, um einen Beitrag zum Song Contest zu entsenden, doch dann kam in diesem Jahr offensichtlich von irgendwoher ein Sponsor vorbei (hoffentlich nicht Ralph Siegel) und nun ist alles geritzt!

Wer sich so generös zeigte und welcher Künstler den ESC nach Sarajewo holen will, soll morgen verkündet werden. Den eurovisionaer freut’s, war doch der Balkanstaat bislang nahezu jedes Jahr ein Garant für ausgezeichnete Einreichungen. Übrigens: Angeblich lag das Manko, an der die ganze Chose erneut hätte scheitern können, bei 25.000 Euro. Vermutlich ist das ungefähr der NDR-Jahresetat für die sprichwörtliche Portokasse…

Update: Zwischenzeitlich wurde bestätigt, dass Deen (In the Disco) mit Dalal Midhat Talakić und der Cellistin Ana Rucner nach Stockholm reisen werden. Der Beitrag soll irgendwann im Januar veröffentlicht werden.

Grafik: eurovisionaer


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Der eurovisionaer verstaubt im Regal

Dem derzeitigen Hipstertum so gar nicht zugeneigt, hatte sich der eurovisionaer vorübergehend aus der digitalen Blase verabschiedet, um sich konkreteren Aspekten seiner ESC-Leidenschaft zu widmen. Ganz Kind der alten analogen Schule, trieb ihn nämlich seit Beginn seiner Bloggerei der Gedanke um, wie zum Teufel er den mehr oder weniger regelmäßig in Zeilen gefasste Kram archi- oder gar konservieren könnte. Schon wissend, dass das Netz grundsätzlich nichts vergisst, erschien ihm jene Alltagsweisheit dennoch nicht weise genug, falls er mal wieder fieberhaft nach irgendeinem Artikel suchen sollte. Etwas Handfestes musste es also sein, etwas, was er ins Regal stellen und dort verstauben lassen könnte, ohne dafür 27 Tonerkartuschen zu verbraten.

Kurz und gut: er hat den ganzen Kram der ESC-Saison 2015 in ein geschmeidiges Taschenbuch verfrachtet, das fortan – jetzt kommt der alte Witz mit dem Zweitbuch – in der heimischen Bibliothek gleich neben der Ausgabe von 2014 sein gebundenes Dasein fristet. Wer also schon immer mal einen eurovisionaer in der Hand halten sich die Gedanken des Bloggers zu den Wiener Ereignissen, dem deutschen Null-Punkte-Dramolett und den Auswüchsen des Song-Contest-Fanwesens als Bettlektüre zu Gemüte führen wollte, dem sei daher jetzt der Besuch der altbekannten politisch-unkorrekten Online-Buchhandlung empfohlen. Schließlich weiß man ja nie, wann wieder mal das WLAN ausfällt…

Für alle anderen, die so gar nicht haptisch veranlagt sind, hat der eurovisionaer in den zurückliegenden Sommertagen seine virtuellen Leseräume renoviert. Nach dem Motto „Mehr Schein als Sein“ sieht es dort bereits ein wenig schnieker und sortierter aus, wenngleich noch längst nicht alle für den Relonsch wichtigen Kisten Dateien ausgepackt sind. Bevor sich also alle Augen und Ohren auf die kommenden Stockholmer ESC-Aufreger konzentrieren, gibt’s während der zuvor anstehenden dunklen Herbstabende hier im Internetz noch genug zu tun…

Grafik: eurovisionaer


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Agnetha, wir kommen!

Na, das ging ja flott! Die Schweden haben sich gegen die piefige Einöde Linköpings und eine mehr oder weniger marode Veranstaltungshalle in Göteborg entschieden. War also auch nicht so schwer, die richtige Wahl zu treffen.

Austragungsort des Eurovision Song Contest 2016 ist der zwar in die Jahre gekommene, aber architektonisch immer noch beeindruckende Globen in Stockholm. Prima, da wird der eurovisionaer doch glatt ESC-geschichtsbewußt und plant gedanklich sogleich für Mai kommenden Jahres einen Besuch im angeblich kleinen, aber feinen Abba-Museum ein!

Foto: CC BY-SA 3.0, Kallerna


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Und jährlich grüßt das ESC-Murmeltier

Dunkle Wolken am Horizont derer, die schon in Vorfreude auf die Rückkehr ins Mutterland der Eurovision, Schweden, ihre Reservierung für Stockholm vorgenommen hatten, um auf den Spuren der ewig göttlichen Agnetha F. zu wandeln. Wie heute bekannt wurde, stehen weder die 50.000 Sitzplätze fassende Friends- noch die Tele-2-Arena für den Song Contest 2016 zur Verfügung. Wie so häufig in den vergangenen Jahren, können sich die modernsten Veranstaltungsorte Europas, zu denen beiden Arenen zweifelsfrei gehören, eine 6-wöchige Blockade einzig durch den Eurovision Song Contest nicht leisten und stehen anderen Nutzern, so zum Beispiel dem ortsansässigen Fußballverein AIK Solna, im Wort.

Und so steht in Schwedens Hauptstadt nur noch der Globen zur Verfügung, stimmungsvolle Heimstätte des ESC 2000, heutzutage mit 16.000 Sitzplätzen allerdings als viel zu piefig wahrgenommen. Wenig reizvolle Alternativen bieten das etwas in die Jahre gekommene Scandinavium in Göteburg mit einer Kapazität von ca. 14.000 Plätzen oder die Saab-Arena in Linköping. Die verfügt über stattliche 11.500 Plätze, hat aber ansonsten infrastrukturell rein gar nichts zu bieten. Lachender Vierter könnte also erneut Malmö werden. Dort wurde der Wettbewerb erst 2013 ausgetragen und hinterliess seinerzeit ein mitteltiefes Loch in der Stadtkasse. Allerdings kann die Metropole am Öresund auch weiterhin mit ihrer einzigartigen Nähe zum nachbarlichen Kopenhagener Flughafen und den dortigen Hotelangeboten punkten. Laut Veranstalter, dem schwedischen TV-Sender SVT, soll die Wahl des ESC-Austragungsortes spätestens Anfang August 2015 gefallen sein.

Foto: Google Maps


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Ab in den Endspurt

Kurz vor seiner Abreise ins ESC-Mekka liegt der eurovisionaer schon in den letzten Zügen. Hmmm… schön wäre es, (das mit den Zügen), zumindest wenn es sich auf den frühmorgendlichen Transport zum Flughafen bezöge. Der aber dürfte sich – streikbedingt – etwas mühsamer als gedacht gestalten.

Der schlechten Nachrichten aber nicht genug! Zudem von allen guten Wetterpropheten verlassen, kündigen sich gar noch dunkle Wolken über Wien an, welche sich angeblich tagelang nicht vertreiben lassen wollen. Kurzum: ein Regenschutz musste heute noch im Rahmen unabdingbarer Reisevorbereitungen gekauft werden! Doch statt einer modisch-schicken Allwetterjacke ist es letztlich ein etwas rustikalerer – allerdings weitaus kostengünstigerer – Nässeschutz geworden, der nichtsdestotrotz, so ist zu hoffen, alle Wolkenbrüche der Alpenrepublik zuverlässig abhalten wird. Schließlich spart der halbwegs kluge ESC-Fan lieber am falschen Ende, damit die Urlaubskasse elastisch genug für wichtigere Ausgaben in Österreichs Hauptstadt bleibt.

Der Betriebsausflug zum Eurovision Song Contest 2015 steht bislang also unter keinem wirklich guten Stern. Über weitere nahende Katastrophen (Eurofancafe-Tickets sind auf immer und ewig ausverkauft oder – noch schlimmer – umnachtete Jurymitglieder verhindern den Finaleinzug der geliebten Esten Elina und Stig) mag der eurovisionaer daher erst gar nicht weiter grübeln. Statt dessen freut er sich auf den heutigen Abend im vertrauten Dochtmund. Dort soll beim feier- und public-viewing-erprobten Bürgermeister (aufmerksame Leser wissen, welcher Hotspot gemeint ist) die erste Wiener Show mit ausreichend Bierchen runter gespült werden. Sofern der Kneipenchef den richtigen Kanal findet. Der NDR nämlich bewertet das Event mal wieder als Quotengift und versteckt überträgt das Spektakel gleich auf drei seiner Spartensender: EinsPlus (in internationaler Gebärdensprache), Phoenix (vermutlich mit hipper SocialMedia-Leiste) und Einsfestival.

Endlich ist es also soweit! Wie es die versammelte Leserschaft unter Eid bezeugen könnte, hatte der eurovisionaer schließlich über Wochen und Monate auf genau diesen Moment hingearbeitet, der nun gleichsam das allmähliche Ende der 2015-er Saison einläuten wird. Und wenn heute das kleinere (und vermutlich staubtrockene) erste Semifinale in Wien über die Bühne geht, entscheidet es darüber, welche zehn Beiträge im großen samstäglichen Finale noch einmal auftreten dürfen. Stimmberechtigt sind neben den 16 Teilnehmerländern ebenso Frankreich, Spanien, Australien und Gastgeber Österreich.

Ach, und ein wenig Kaffeesatzlektüre wagt der Chef du Blog selbstverständlich auch noch: EST und BEL sollen es, ARM, FIN, RUS, SRB, HUN, ROM, GEO, GRE könnten es werden. Allen eurovisionaeren jedenfalls einen schönen ersten Feiertag, äh, ESC-Abend …


Der eurovisionaer schmeißt nix weg - den verstaubten alten Kram gibt's hier...