Tag Archives: Eurovision Song Contest 2015

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Heute Abend: 1. Semi in Wien

Endlich! Über Wochen und Monate hat – nicht nur – der eurovisionaer auf diesen Moment hingearbeitet, doch nun naht in wenigen Stunden das allmähliche Ende der 2015-er Saison. Das kleinere (und schwächere) Semifinale geht heute in Wien über die Bühne und entscheidet darüber, welche zehn Beiträge im großen samstäglichen Finale noch einmal auftreten dürfen. Stimmberechtigt sind neben den 16 Teilnehmerländern ebenso Frankreich, Spanien, Australien und Gastgeber Österreich.

TN 2015 SF1

Grafik: eurovisionaer


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In der Blase

mans bi foto per kristiansenUnerhörte Neuigkeiten aus dem eurovisionären Wiener Mikrokosmos! Wir schreiben erst Tag 2 der ESC-Festwochen und schon jagt ein Aufreger den nächsten. Gestern waren es noch schwule Ampelmännchen, heute ist es – na, welch eine Überleitung! – der Liebling aller Berichterstatter, Måns Zelmerlöw. Wie wir gerade bei den Wiwibloggs-Kollegen lesen dürfen, hat der schmucke Schwede rechtzeitig zur heißen Phase des Song Contests für sich herausgefunden, dass er auch ganz gerne mal einen Jungen daten würde. Hurra, der (feuchte) Traum aller ESC-Fans wird endlich wahr, denn bis vor kurzem geisterten eher böse Schlagzeilen über den schwedischen Schwarm durch die Fachpresse, nach denen sich dieser wohl irgendwann einmal vor laufenden TV-Kameras homophob geäußert habe. Alles vergessen! Nun lässt uns Måns wissen, was er zuvor noch nie zu sagen wagte, wie zum Beispiel, dass er mit seinem Hinterteil unzufrieden sei und er seine Gefühle nicht nach Geschlechterzugehörigkeit sortiere. Prompt sinnieren die Fanboys quasi minütlich via Twitter und Facebook, ob das Unglaubliche tatsächlich wahr und der ESC-Favorit bisexuell sein könnte. Der eurovisionaer kann darauf natürlich auch keine zufriedenstellende Antwort geben, vermutet aber, dass das Management des Sängers ganz einfach mal dessen Zielgruppe genauer analysiert hat, und dieser in spätestens zwei Wochen von solch umtriebigen Gedanken wieder erlöst sein dürfte.

trijntje kleid EBU PuttingDie heimatlichen Headlines zu vergessen, dürfte für die niederländische Teilnehmerin Trijntje Oosterhuis dagegen schwerer werden. Hat sie doch beim Kofferpacken für Wien geschmacklich arg daneben gegriffen und muss sich nun anhören, dass sie mit einem solchen Fümmel Kleidungsstück wie in der gestrigen Probe die eurovisionäre Bühne besser nicht betreten solle. Abgesehen von einer kurzfristig eingekauften Stilberaterin wäre ihr eventuell noch ein unverbindliches Telefonat mit Joy Fleming zu empfehlen. Die hat schließlich ähnliches bereits vor 40 Jahren mitmachen müssen und weiß davon noch heute in jeder Talkshow zu berichten.

Übrigens: Wer den Song Contest eher in Absurdistan vermutet, liegt richtig, wenn er sich mal die Probenberichte der vor Ort weilenden Journalisten auf den einschlägigen Fanblogs zu Gemüte führt. Bis ins kleinste Detail wird dort jede Geste, jedes Outfit, jeder Texthänger auseinandergenommen und die Künstlerschar je nach Gusto wahlweise für immer abgeschlachtet oder in den Himmel gelobt. Viele wissen bereits heute (an besagtem Tag 2 der Vorbereitungen auf das Wettsingen) zu rapportieren, dass beispielsweise die eurovisionaeren Favoriten Elina & Stig lieber gleich zurück nach Tallinn fahren sollten – so kakophonisch und lustlos mute ihre Darbietung an. Was von solchen Expertenurteilen zu halten ist, wissen wir spätestens seit 2014, als die akkreditierte Meute dem portugiesischen Untalent Suzy Finalchancen einräumte und die fabelhaften Common Linnets zugleich komplett übersah. Egal – amüsant zu lesen ist die Kaffeesatzleserei der Fachleute allemal, streut sie doch erst das notwendige Salz in die eurovisionäre Suppe.

Ob es unserem Liebling Jon O-la-la jedoch so recht ist, wenn an jeder Ecke getrascht wird, was das Zeug hält, wissen wir nicht. Zumindest hat er heute schon einmal den Asservatenschrank aufgeschlossen und den frisch polierten Siegerpokal auf den Tisch gestellt, damit ein jeder sich daran erinnert, worum es in der schmucklosen Wiener Stadthalle überhaupt geht: um den Sieg beim 60. Eurovision Song Contest!

Pokal EBU Putting

Fotos: Per Kristiansen / Schriftzug Grafik: eurovisionaer (1); EBU / Andreas Putting (2,3)


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Der Wahnsinn geht los!

ampelUnd Wien dreht durch, sollte man glauben. Sofern der eurovisionaer auf einige (wenige?) verklemmte Zeitgenossen hören würde. Wie nämlich die internationale Presse berichtet (also weniger die, deren Vertreter seit heute um die dicksten Pressebags oder Teilnehmer-CDs rangeln), hat die Stadt Wien anlässlich des Eurovision Song Contests einige ihrer Fußgängerampeln mit schwulen bzw. lesbischen Pärchen verziert.

Eine kleine, feine Idee, die die Ösis da hervorzaubern – doch auch in der LGBT-Community gibt es nun einige, die das so gar nicht gutheißen. Sie wähnen, die österreichischen Veranstalter – und mit ihr die EBU – wolle den Wettbewerb verschwulisieren, was mittel- bis langfristig dazu führen werde, dass wiederum die straighte Gemeinschaft dem ESC den Rücken zukehren und dieser sein Standing verlieren werde.

Herrje, entfährt es da dem eurovisionaer, der Untergang des Song-Contest-Abendlandes sähe aber anders aus. Zum Beispiel, wenn die geschlechtsneutralen, grauseligen Italo-Tenöre 2015 tatsächlich gewinnen sollten. Und man muß es ja nun nicht unbedingt bei jeder Gelegenheit auf dem Silbertablett drapieren, aber wo wäre denn der ESC heute, wenn nicht die Homos Mitte der Neunziger den Laden am Laufen gehalten hätten? Damals wollte schließlich niemand mehr irische Balladen hören, die Einschaltquoten waren europaweit im Keller, von CD-Verkäufen oder Chartnotierungen ganz zu schweigen.

1998 dann hatten die Briten beim ESC in Birmingham die fabelhafte Idee, den Hallenton ein wenig aufzudrehen und so ganz sachte auf die verbliebenen treuen, schwulen Fans zuzugehen. Deren Begeisterung hat dem Wettbewerb in den Jahren danach erst neues Leben eingehaucht und einen Hype generiert, der den Song Contest mittlerweile für alle Zuschauer – egal, welch sexueller Orientierung zugehörig – wieder zum TV-Event des Jahres werden ließ. Der männliche Showbesucher mit Landesflagge gehört seitdem zum festen Repertoire gelungener Zwischenschnitte und auch die im Fernsehen übertragene Londoner Sause zum 60. Geburtstag wäre wohl eher eine Art Staatsbegräbnis, denn eine rauschende Party geworden.

Wenn nun also zwei Kerle respektive zwei Frauen signalisieren, dass man die Wiener Straßen gefahrlos überqueren darf, ist das eine verspielte Geste der Anerkennung, die niemand überinterpretieren, aber auch nicht unter den Teppich der gesellschaftlichen Belastbarkeit kehren sollte. Danke!

Foto: Reuters


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Er ist wieder da

home ed 2015Jajaja… der eurovisionaer war ein wenig abgetaucht. Doch in dieser komischen Zwischensaison – nach den nervenaufreibenden nationalen Vorentscheidungen im März und vor dem großen europäischen Finale im Mai – passiert ja eh nicht soo viel. In Amsterdam, neuerdings gar in London, singen die ganz Unverdrossenen probehalber um die Wette, der NDR macht Internet-Songchecks, Ann-Sophie darf bei Stefan Raab kurz ihren Beitrag vor-schreien und der Chef du Blog selbst ergattert noch Tickets für Wien. Alles im allem – nicht der Rede wert!

Und – sollen wir ernsthaft darüber diskutieren, ob der schöne Måns seine Comicmännchen in Wien zeigen darf oder eben nicht und ob der NDR einen Austragungs-Deal mit den Australiern gemacht hat, sollten diese den ESC 2015 gewinnen? Heiße Luft, die derzeit niemanden  interessiert.

Bevor also das wirkliche ESC-Fieber Mitte Mai ausbricht, gibt es noch ein Event, das in den offiziellen Kalendern fehlt. Der eurovisionaer vergnügt sich mit seinen engsten Freunden bei der nun schon fast traditionellen Preparty, der Home Edition, die seit ihrer Einführung Anno 2011 alle zwei Jahre am 30. April stattfindet. Tage und Nächte hat er sich um die Ohren geschlagen, um seinen Gästen kommenden Donnerstag eine halbwegs fabulöse Video-Show mit Opening- und Interval-Act sowie den heißesten Kandidaten der Saison 2015 in gewohnt alkohollastiger Atmosphäre präsentieren zu können. Vor wenigen Minuten nun wurden die letzten Daten ausgespielt, die obligatorische Getränke-Mitbringliste geschrieben und morgen soll – dem jahreszeituntypischen Regen und Sturm zum Trotz – die EU-Fahne gehisst werden. Geschafft!

Die Entschuldigung für das Fernbleiben vom Bloggen ist somit hoffentlich angenommen.

Grafik: eurovisionaer


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Die finale Playlist 2015 | Vol. 6

Es ist vollbracht! Der eurovisionaer hat sich noch einmal ne Auszeit genommen und… Nein, nicht die Seele baumeln lassen, igitt-!, sondern die mittlerweile abgeschlossene Vorsaison sacken lassen. Fazit: Ein Start-Ziel-Sieg für #ElinaStig, was immerhin den Vorteil hatte, dass keine weiteren No-1-Grafiken gebastelt werden mussten… Jetzt is also vorbei mit der Rankerei und überraschenderweise sind in der finalen eurovisionaeren Playlist nun mehr tatsächlich qualifizierte Kandidaten als jemals in den Jahren zuvor. Also, wenn das kein besonders guter Jahrgang wird, dann weiß der Hausblogger es auch nicht. (Es folgt keine Fortsetzung mehr – See you next Year or earlier in Vienna! ).

playlist 2015-01

Pos VW Nat Interpret Titel
01 01 est Elina Born & Stig Rästa Goodbye to Yesterday
02 02 slo Maraaya Here for you
03 04 nor Mørland & Debrah Scarlett A Monster like me
04 00 bel Loic Nottet Rhythm inside
05 03 fin Satin Circus Crossroads
06 05 nor The Makemakes I am yours
07 11 lat Voltaj De la capat
08 00 AUS Guy Sebastian Tonight again
09 07 ger Alexa Feser Das Gold von morgen
10 00 cze Marta Jandová & Václav Noid Bárta Hope never dies
11 09 swe Måns Zelmerlöw Heroes
12 06 ger Laing Wechselt die Beleuchtung
13 08 lat Aminata Savadogo Love injected
14 10 est Robin Juhkental & The Big Bangers Troubles
15 12 ch Plutonic (ft. Luke Girvan) Will It Feel Like Forever
16 15 aut Dawa Feel alive
17 14 est Karl-Erik Taukar Päev korraga
18 00 isr Nadav Guedj Golden Boy
19 16 hun Passed Mesmerize
20 19 mol Olea Roshe Nu
Grafik: eurovisionaer


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Die Reihenfolge des Auftritts…

… wurde heute ausgelöst… äh… festgelegt – alles takko!

startreihenfolge

Grafik: eurovisionaer / EBU


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…und das auch noch!

Wer kennt das nicht? Der Rechner hängt sich auf, fährt ohne Ankündigung plötzlich runter oder will auch sonst partout nicht das, was der Benutzer von ihm verlangt. Über Tage hat der eurovisionaer versucht, im Zuge überbordender Rankomania sein kleines Top40-Video zum Start der heißen ESC-Phase von besagtem PC rendern zu lassen, um es anschließend im weltweit bekannten Portal zur Schau zu stellen. Lag es nun am Inhalt, am vielleicht zu eigenartigen Geschmack des Produzenten? Niemand weiß es genau, denn heute klappte es dann plötzlich und unerwartet! In maßloser Freude über dieses eigentlich alltägliche Gelingen möchte der Chef die werte Leserschaft an selbiger teilhaben lassen und wünscht – noch ein wenig entnervt – gute Unterhaltung!


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Der schlimmste ESC evah?

Der Wiener Song Contest nimmt Konturen an. Bis zum heutigen sonnigen Dienstag haben 3/4 aller teilnehmenden Nationen ihre Auswahl für den Jubiläumswettbewerb getroffen, folglich biegen wir nach etlichen Super-Saturdays entspannt auf die Zielgerade ein, da am kommenden Montag offizieller Einsendeschluss ist und alle Beiträge gemeldet sein müssen. Währenddessen steigt im Fanlager nahezu stündlich die Anspannung, mit welchen – guten oder bösen – Überraschungen wohl noch zu rechnen ist.

Das hat einen simplen Grund: Die Anhängerschaft vermisst schmerzlich den einen oder anderen Uptempo-Song, den fetten Dance-Kracher, den Disco-Brüller schlechthin, und gerät zusehends in Panik, die 2015-er Ausgabe könne ein einziges Schnarchfest werden. Wir ertrinken in einem Meer von Balladen, skandieren sie und fordern Happy-Schlager, bis dass die ESC-Schwarte kracht. Allein – niemand erhört diese verzweifelten Rufe! Schnell macht dann ein Urteil die Runde, das als Ultima Ratio alljährlich gerne ausgekramt wird, um mit dieser schier ausweglosen Situation umzugehen. Die Fans ergeben sich ihrem Schicksal und behaupten schlichtweg: Das wird der allerschlimmste ESC der Neuzeit überhaupt!

Zugegeben, ein bißchen mehr gute Laune hätte Wien schon verdient. Ist also Europa einer (den Jurystimmen geschuldeten) kollektiven Depression verfallen und will es unsere österreichischen Gastgeber mit weinerlichen Klageliedern an den Rand des Wahnsinns treiben? Der eurovisionaer, der selbst ja schon einige ESC-Jahre auf dem Buckel hat, geht schnurstracks mal gedanklich die Grand-Prix-Historie durch und schreckt bei der Erinnerung an den 96-er Wettbewerb in Oslo qualvoll zusammen. Denn inmitten der eh schon lahmen Neunziger war das zweifellos der Jahrgang, der die heutzutage nörgelnden ESC-Jungspunde wohl allesamt in den Selbstmord getrieben – zumindest aber für Tiefschlafanfälle in der damals noch nicht etablierten Standing-Area gesorgt hätte. Dagegen konnte selbst die seinerzeit noch als Insidertipp gehandelte Party des Hausherrn kaum anstinken, da der Abend – trotz guten Zuredens und einer Fülle an alkoholischen Getränken – zu einer Mischung aus live übertragenem Staatsbegräbnis und Pyjama-Kuschel-Event mutierte.

Davon sind wir 2015 weit entfernt. Im Gegenteil, behauptet der eurovisionaer mal vorlaut, verfügt die bisher bekannte Wiener Melange über einen überdurchschnittlich hohen Qualitätsfaktor. Leicht gesagt, wenn seine diesjährigen Favoriten Estland und Slowenien ausnahmsweise gar bei den Wettbüros punkten. Aber hey, ist jemandem schon mal aufgefallen, dass uns heuer der ganze absurde, hochnotpeinliche Suzy-Tanja-Axel-Hirsoux-Miracle-Attention-Wild-Soul-Quatsch vollkommen abgeht? Also, locker bleiben, spätestens in drei Wochen haben sich eh alle den diesjährigen Katalog schön gehört und werden bereits Mitte April aus lauter Vorfreude den heiligen Abend schwerlich abwarten können. Foto: Danpape

Update: Um sich von der anstrengenden Posterei kurz zu erholen, klickt der Blogger gedankenverloren den soeben frisch eingetroffenen Loic-Nottet-Belgien-Link. Herrgottsakra! Noch so ein absofuckinglutely geiler Song! I werd narrisch!


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Die eurovisionaere Playlist 2015 | Vol. 5

Es ist um ihn geschehen, der eurovisionaer hört Mello-Schlager! Immerhin zwei von ihnen verirrten sich in die vorletzte Playlist 2015, doch warten wir ab, wo sie bleiben, wenn in dieser Woche all jene intern nominierten Beiträge auf den Markt geschmissen werden. Dann – sprich mit Vol. 6 – ist übrigens auch mal wieder Schluss mit dieser vorsaisonalen Spielerei, die aber – tja, diese Rankomanie der ESC-Nerds – nahtlos von einem ebenso sinnfreien „My Top 40-Video“ abgelöst werden sollte. Außerdem heute gelistet: die beiden Songs, die der Hausherr gerne im deutschen Finale gesehen hätte, die aber bekanntlich… ach, lassen wir das. (Fortsetzung folgt).

playlist 2015-01

Pos VW Nat Interpret Titel
01 01 est Elina Born & Stig Rästa Goodbye to Yesterday
02 02 slo Maraaya Here for you
03 03 fin Satin Circus Crossroads
04 04 nor Mørland & Debrah Scarlett A Monster like me
05 00 nor The Makemakes I am yours
06 00 ger Laing Wechselt die Beleuchtung
07 00 ger Alexa Feser Das Gold von morgen
08 05 lat Aminata Savadogo Love injected
09 00 swe Måns Zelmerlöw Heroes
10 06 est Robin Juhkental & The Big Bangers Troubles
11 07 lat Voltaj De la capat
12 08 ch Plutonic (ft. Luke Girvan) Will It Feel Like Forever
13 00 swe Mariette Don’t stop believing
14 10 est Karl-Erik Taukar Päev korraga
15 00 aut Dawa Feel alive
16 09 hun Passed Mesmerize
17 11 den Anne Gadegaard Suitcase
18 00 aut Johann Sebastian Bass Absolutio
19 16 mol Olea Roshe Nu
20 15 ita Nek Fatti avanti amore
Grafik: eurovisionaer


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USFÖ – Deutschland im Fieberwahn

Es dürfte sich bereits herumgesprochen haben: Der Gewinner der deutschen Vorentscheidung 2015, Andreas Kümmert, zog noch in der Livesendung seine Bewerbung um den Auftritt in Wien zurück und verschwand eiligst von der Bühne. Während den Zuschauern zu Hause wie auch den Besuchern in der Hannoveraner Halle noch vor Staunen der Mund offen stand, erklärte Barbara Schöneberger kurzerhand die Zweitplatzierte Ann Sophie – eh schon mit einer Wildcard ausgestattet – zur Siegerin des Abends. Sie soll nun beim 60. Eurovision Song Contest mit dem Titel „Black Smoke“ für Deutschland ins europäische Schlagerrennen gehen.


Der eurovisionaer schmeißt nix weg - den verstaubten alten Kram gibt's hier...