Tag Archives: Moderation

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Reine Männersache

Kaum hat Christer Björkman das Ruder in Kiew übernommen, ist die Couch besetzt und es kommen die – selbstverständlich guten – Nachrichten! Oleksandr Skichko & Volodymyr Ostapchuk, showerfahrene TV-Gesichter in der Ukraine, dürfen die drei ESC-Entscheidungen im Mai moderieren. Ihnen zur Seite steht Timur Miroshnychenko als Green-Room-Reporter. Den Nerds unter uns dürfte er aus diversen Vorentscheidungen, der erst kürzlich im Januar von Statten gegangenen Auslosung und – Igitt! dem JESC 2009 und 2013 bekannt sein.

Und wo bleibt nun die Vielfalt von wegen „Celebrate Diversity“? Die Antwort umfasst drei kleine Worte und liegt – wenn man um die bekannterweise vorwiegend männliche Anhängerschaft des Contests weiß – auf der Hand: gay, straight, bi. Das wird ja noch eine muntere Raterei, wer der drei für welche sexuelle Orientierung zuständig ist…

Foto: UA:PBC


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Petra Mede & Måns Zelmerlöw moderieren den Stockholmer ESC

Na, das is ja ne fette Überraschung! Nicht. Petra Mede und Måns Zelmerlöw werden den Stockholmer ESC am 10., 12. und 14. Mai 2016 moderieren. Das vermeldete heute der zuständige Sender SVT, obschon seit Wochen spekuliert wurde, dass der Wiener Song-Contest-Gewinner eine tragende Rolle in der schwedischen Produktion übernehmen solle – und wolle. Ihm auf die Finger gucken wird die mittlerweile eurovisionserfahrene Petra Mede – quasi die Katie Boyle der Neuzeit – , die bereits die Malmöer Ausgabe 2013 und die große Londoner Geburtstagssause im vergangenen Jahr präsentieren durfte.

Nach der Modertorinneninvasion vom Vorjahr – in Wien gab es bekanntermaßen gleichen vier Ansagerinnen, die sich dort des Öfteren im Weg standen – ist das eine Wohltat und stutzt die Rolle der Gastgeber auf das zurecht, was die Aufgaben auch tatsächlich hergeben. Denn allzu viel Conférencierskunst ist im starren EBU-Ablaufplan nun eh nicht mehr unterzubringen. Und wer weiß – vielleicht moderieren die beiden ja mal ganz entspannt mit Hund von der Couch?

Foto: EBU

 


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Barbara Schöneberger moderiert den Vorentscheid

Barbara Schöneberger wird den deutschen ESC-Vorentscheid moderieren: Sie führt sowohl durch das Clubkonzert, in dessen Rahmen am 27. Februar der achte Teilnehmer für den Vorentscheid gefunden wird, als auch am 13. März durch die Show „Eurovision Song Contest – Unser Song für Dänemark 2014“ selbst. Außerdem ist sie die Gastgeberin für die Live-Sendungen von der Hamburger Reeperbahn, die das Erste am 10. Mai vor und nach der Übertragung des ESC-Finales zeigt.

„Dass ich in diesem Jahr den Dreiklang des ESC – Wildcard-Clubkonzert, deutscher Vorentscheid und Countdown Eurovision mit Party – moderieren darf, ist für mich eine große Ehre. Ich habe mich ja in den letzten Jahren durch die Juryteilnahme bei ‚Unser Star für Oslo‘ und ‚Unser Song für Deutschland‘ sowie die Moderation an der Reeperbahn 2013 langsam in die Thematik eingearbeitet. Ich freue mich auf die Sendungen, da der ESC immer noch ein großes Thema ist. Nicht nur musikalisch, sondern auch hinsichtlich des alle Bereiche – von Klamotte über Frisur bis hin zur Performance – überspannenden Klatschs und Tratschs.“


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Petra Mede wird die nächste Anke

Richtigstellung: Nicht die von vielen Fans im Vorfeld favorisierte Sarah Dawn Finer, sondern Petra Mede wird die Moderatorin des Song Contests 2013 sein. Das gab der schwedische Sender SVT mittlerweile offiziell bekannt. Damit ist die Unsitte der Vorjahre, immer mehr Personal für immer weniger Arbeitsbereiche zu beschäftigen, skandinavischen Rationalisierungsmaßnahmen zum Opfer gefallen. Bekanntermaßen wird ebenso an der Bestuhlung im Innenraum und an der Beleuchtung der Bühne gespart. Mal sehen, was den knausrigen Schweden noch so einfällt. Aber dafür kann die Petra ja nix, denn sie scheint eine ganz Nette zu sein. Zumindest lässt sie sich bei ihrem Vorstellungstermin in irgendeiner dunklen Garderobe nicht davon ablenken, dass eine offensichtlich übertrieben ehrgeizige Stylistin selbst bei kurzen PR-Aktionen wie dem nachfolgenden Video keine Ruhe gibt. Gute Nerven hat sie also, die Petra. War wahrscheinlich auch ein wichtiges Einstellungskriterium für ihren befristeten Vertrag bis Mai 2013.


Der eurovisionaer schmeißt nix weg - den verstaubten alten Kram gibt's hier...